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Vinzenzkrankenhaus operiert als eine der ersten Kliniken weltweit mit neuem deutschen Operationsroboter Avatera

Nur fünf Millimeter dick: die vier Arme des Operationsroboters Avatera.

Als Ergebnis einer mehrjährigen Kooperation wurde im Juni das Robotersystem der Firma avateramedical Jena an das Vinzenzkrankenhaus ausgeliefert. Mittlerweile wurden zehn Patienten erfolgreich mit dem System operiert. 

Urologischer Chefarzt PD Dr. med. Florian Imkamp berichtet: „Nach über zehn Jahren Roboterchirurgie freuen wir uns, einen zweiten Operationsroboter zur Versorgung unserer urologischen Patienten in Betrieb nehmen zu können.“ Das System verfügt neben den üblichen vier Armen über dünnere, nur 5 Millimeter dicke Instrumente, wodurch die Größe der Hautschnitte weiter reduziert werden kann. Diese sind, so Imkamp, Einmalinstrumente, die eine hygienische Wiederaufbereitung überflüssig machen. Das Besondere am neuen System: Der Roboter kommt komplett aus Deutschland, entwickelt und gefertigt wird er an den Standorten Jena und Ilmenau.
 

Die Inbetriebnahme des Systems, das Training und die ersten Eingriffe verliefen, nicht zuletzt aufgrund des erfahrenen OP-Teams, schnell und reibungslos. „Wir haben die Möglichkeit, das zeigen die ersten Operationen, mit diesem zugelassenen Roboter, sicher und komplikationslos minimalinvasive, urologische Eingriffe durchzuführen“. Imkamp ist froh mit einem zweiten Robotersystem die rasant steigende Nachfrage nach roboterassistierten Operationen besser bedienen zu können. Die Implementierung eines zweiten neuen, modernen Robotersystems unterstreicht die Innovationskraft, die vom Vinzenzkrankenhaus ausgeht.
 
Die Software des Systems wird von der Hannoveraner Tochtergesellschaft avateramedical Digital Solutions zur Verfügung gestellt. Ein interessanter Aspekt in der Zusammenarbeit für die Klinik und die Ärzteschaft im Vinzenzkrankenhaus: so ist eine enge und schnelle Abstimmung zwischen Klinik und Entwicklung bei der Einführung neuer softwarebasierter Innovationen möglich.