St. Joseph-Stift Dresden begrüßt erstes Baby des Jahres 2026

Guter Start ins neue Jahr: Erstes Kind im St. Joseph-Stift geboren. Babyfreundliche Geburtsklinik stärkt die Versorgung mit 24/7 kinderärztlicher Präsenz

Das erste Kind des neuen Jahres ist im St. Joseph-Stift Dresden in den frühen Morgenstunden zur Welt gekommen. Neujahrsbaby Emilia wurde um 2:37 Uhr geboren, wog 4360 Gramm und maß 52 Zentimeter. Mutter und Kind sind wohlauf und erholen sich auf der Wochenbettstation. Bis zum Nachmittag erblickten noch zwei weitere Kinder das Licht der Welt.

Für die Eltern Stefanie und Michael Lotzmann ist Emilia ihr erstes gemeinsames Kind. Sie hatten sich bewusst für eine Geburt im St. Joseph-Stift entschieden. Ausschlaggebend war für sie der gute Ruf rund um das Betreuungskonzept der Babyfreundlichen Geburtsklinik, der sich mit vielen Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis deckte und der Eindruck aus dem Informationsabend. „Wir hatten das Gefühl, hier genau richtig zu sein – die Atmosphäre des gesamten Teams war herzlich und die Abläufe sehr klar“, sagen die beiden.

Chefarzt Dr. med. Axel Gatzweiler gratuliert den Eltern im Namen des gesamten Teams: „Ein neuer Erdenbürger zum Jahresbeginn ist ein gelungener Auftakt. Wir freuen uns mit der Familie über diesen schönen Start ins Jahr 2026.“

Rückblick auf das Geburtsjahr 2025 
2025 wurden im St. Joseph-Stift insgesamt 1.130 Babys geboren. Der geburtenstärkste Monat war der März. Am Heiligen Abend (24.12.) erblickten vier Kinder das Licht der Welt, am Silvestertag (31.12.) wurde ein Kind geboren. Zu den häufigsten Vornamen 2025 zählten Johanna, Charlotte und Sophie/Sofie für Mädchen und Elias, Noah/Noa, Oskar und Liam bei den Jungen. Das Verhältnis zwischen Mädchen und Jungen lag nah beieinander, wobei die Jungen mit rund 52% Anteil knapp die Nase vorn hatten.

Das Jahr brachte mehrere Weiterentwicklungen in der geburtshilflichen Arbeit mit sich. So gibt es inzwischen die Möglichkeit einer psychologischen Begleitung rund um die Geburt, die Familien in besonderen Situationen noch besser unterstützt. Zudem wird allen Frauen ein Geburtsnachgespräch angeboten – ein Raum, um Erlebtes zu reflektieren und offene Fragen zu klären.

Hebamme Anna-Josefine Klopsch sieht darin wichtige Schritte: „2025 war für uns ein Jahr, in dem wir viele Verbesserungen für eine noch individuellere Betreuung umsetzen konnten. Die psychologische Begleitung wird gut angenommen, und das Geburtsnachgespräch schafft einen geschützten Rahmen für Themen, die ansonsten leicht untergehen.“

Bereits etabliert ist außerdem die 1:1-Betreuung unter der Geburt, die im St. Joseph-Stift für jede Frau gewährleistet wird.

Neuerung 2026: Kinderärztliche Versorgung jetzt 24/7 
Mit Beginn des neuen Jahres wird die Betreuung auf der Geburtsstation weiter gestärkt: Ab sofort ist im St. Joseph-Stift rund um die Uhr eine Kinderärztin oder ein Kinderarzt im Haus. Die 24/7-Versorgung wird durch die enge Kooperation mit der Kinderklinik des Universitätsklinikums Dresden möglich.

Dr. Gatzweiler ordnet die Neuerung ein: „Mit der 24/7-Präsenz unserer pädiatrischen Kolleginnen und Kollegen erhöhen wir die Sicherheit für Neugeborene weiter. Kinderärztliche Expertise ist nun jederzeit bei Bedarf unmittelbar verfügbar.“

Babyfreundliche Geburtsklinik 
Das St. Joseph-Stift ist seit 2011 als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ nach den Kriterien von WHO und UNICEF zertifiziert. Im Mittelpunkt steht eine bindungsorientierte Betreuung, die den direkten Hautkontakt und das Stillen von Anfang an fördert.
Die Klinik verfügt über vier Kreißsäle – darunter ein vollausgestatteter Kreißsaal für Wassergeburten –, zwei Wehenzimmer, einen OP-Saal, wohnliche Ein- und Zweibettzimmer sowie ein Wahlleistungszimmer mit Extra-Komfort. In der aktiven Geburtsphase steht jeder Frau eine Hebamme als feste Ansprechpartnerin zur Seite.

Werdende Eltern können sich regelmäßig bei Informationsabenden über die Geburt im St. Joseph-Stift informieren. Zusätzlich bietet das Team ein breites Kursprogramm an – von klassischen Geburtsvorbereitungskursen in deutscher und englischer Sprache über Stillkurse, Trageberatung und Väterabende bis hin zur Geschwisterschule.