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Sonntagskind zur 1.000 Geburt im St. Joseph-Stift Dresden

Die kleine Alva in den Armen ihrer glücklichen Mama.

3.950 Gramm schwer, 54 Zentimeter groß und ein Sonntagskind: Am 18.09.2022 kam im St. Joseph-Stift Dresden die kleine Alva bei der 1.000 Geburt in diesem Jahr zur Welt. Da es zum Jahresanfang schon einmal eine Zwillingsgeburt gab, ist sie das 1.001 Baby. Mama und Kind sind wohlauf und erholen sich auf der Wochenbettstation.

Vor zwei Jahren wurde bereits Alvas Bruder im St. Joseph-Stift geboren. Obwohl die Entbindung damals kompliziert war und in einem Kaiserschnitt mündete, hat die junge Mutter die Geburt und die Betreuung in positiver Erinnerung behalten. „Wir freuen uns sehr, dass die Familie sich auch diesmal für unsere Geburtsklinik entschieden hat. Und das, obwohl sie mittlerweile nach Radeberg gezogen ist und eine längere Wegstrecke in Kauf nimmt“, so Oberärztin Dr. med. Silke Tacke. Gemeinsam mit ihrer Ärzte-Kollegin Dr. med. Natalie Hendel gratulierte sie der Mama im Namen des gesamten Geburtshilfe-Teams herzlich zum Nachwuchs. 

Unter den 1.000 Geburten dieses Jahres finden sich 500 Mädchen und 501 Jungen, das Verhältnis ist also ausgeglichen. Wie im Vorjahr war der Juli mit 134 Geburten der geburtenreichste Monat. Die wenigsten Kinder kamen im Februar zur Welt – auch hier derselbe Trend wie 2021. Nur etwa jedes 14. Neugeborene am St. Joseph-Stift ist übrigens ein Sonntagskind. 

Und welche Namen wählen die Eltern für ihren Nachwuchs? Zu den beliebtesten Vornamen bei den Mädchen gehören bisher Emilia, Helene, Ella und Ida. Die Top-5 bei den Jungs sind Oskar, Jakob, Theo, Emil und Aaron.

Interessant ist auch ein Blick auf die Herkunft der Mütter, die ihr Baby am St. Joseph-Stift in diesem Jahr zur Welt gebracht haben: Sie kamen aus 67 verschiedenen Ländern. Zu rund 80 Prozent stammten die Frauen aus Deutschland, gefolgt von Müttern aus Syrien, Russland, der Ukraine und Polen. Aber es sind auch ferne Länder wie die Mongolei, Australien oder Kamerun darunter. 

Die 1.000 Geburt hat etwas auf sich warten lassen. Im letzten Jahr war diese „Zielmarke“ im St. Joseph-Stift bereits einen Monat früher erreicht. Erstmals macht sich der demografische Wandel damit auch in der babyfreundlichen Geburtsklinik bemerkbar. Seit 2017 entwickeln sich die Geburtenraten in Deutschland rückläufig, mit einem Ausreißer im letzten Jahr. Entgegen dieses Trends konnte das St. Joseph-Stift in den letzten Jahren eine konstante Geburtszahl von rund 1.600 verzeichnen. In diesem Jahr werden es spürbar weniger sein.