Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Details Anzeigen

Datenschutzerklärung
EinrichtungenKarriereKontakt

Dr. Caroline Schmitt ist neue Chefärztin der Kinderklinik im St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof

Kinderärztin mit Leib und Seele
Eine familienorientierte Medizin wie sie im St. Joseph Krankenhaus gelebt wird, ist der neuen Chefärztin besonders wichtig und war ein wesentlicher Grund für ihren Wechsel von Hamburg nach Berlin. „Ich bin mit Leib und Seele Kinderärztin und freue mich über die Chance, in einem großen Krankenhaus in der Hauptstadt eine neue herausfordernde Position zu übernehmen. Die Kinder- und Jugendmedizin im SJK arbeitet auf einem sehr hohen Niveau – viele Strukturen, für die ich mich zuvor intensiv eingesetzt habe, sind hier schon etabliert. Daran anzuknüpfen und das Bestehende weiterzuentwickeln, ist für mich eine ganz besondere Freude und Verpflichtung“, so Dr. Caroline Schmitt.

Von 2014 bis 2022 war sie Chefärztin der Pädiatrie in der Hamburger Helios Mariahilf Klinik. Dort bereitete sie u.a. die Etablierung eines Perinatalzentrums Level 1 vor, richtete eine Kinderschutzgruppe ein und strukturierte die Zentrale Notaufnahme für Kinder neu. Zudem leitete Dr. Schmitt die Arbeitsgruppe Neonatologie des Helios Konzerns mit 13 Perinatalzentren und war Erste Vorsitzende der Vereinigung Hamburger Kinderärzte. Vor ihrer Tätigkeit als Chefärztin arbeitete Dr. Schmitt rund 16 Jahre an der Universitätsklinik in Hamburg-Eppendorf und drei Jahre an der Universitätsklinik in Halle/Saale. Die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin verfügt über die Schwerpunktbezeichnungen Neonatologie sowie Kinderkardiologie und die spezielle Weiterbildung Pädiatrische Intensivmedizin.

Bereichernd: Ein internationales Team 
„Wir sind sehr froh, mit Frau Dr. Schmitt eine so erfahrene und versierte Kollegin gewonnen zu haben, die nun unsere Kinder- und Jugendmedizin als Fach- und Führungsperson im Sinne des bereits Erreichten verantwortet und kontinuierlich weiterentwickelt“, erklärt Prof. Dr. Michael Abou-Dakn, Ärztlicher Direktor des SJK und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Bei der Klinikleitung spielen Qualitäts- und Teamarbeit für Dr. Caroline Schmitt eine elementare Rolle: „Medizin bleibt nur gut, wenn wir gemeinsam daran arbeiten, immer besser zu werden“, ist die neue Chefärztin überzeugt. Die strikte Orientierung an aktuellen fachlichen Standards und der regelmäßige, berufsgruppenübergreifende Austausch im Team ermöglichen professionelles Arbeiten. Die Internationalität ihrer neuen Berliner Mannschaft freut Dr. Schmitt besonders, denn auch in Hamburg hat sie mit Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammengearbeitet: „Ich empfinde das als große Bereicherung, denn je vielfältiger die Sichtweisen, Werte und Lebenserfahrungen innerhalb eines Teams, desto ausgewogener die gemeinsam getroffenen Entscheidungen – zum Vorteil der jungen Patientinnen und Patienten sowie ihrer Familien.“

Nicht an menschlicher Zuwendung sparen
Die öffentliche Diskussion der letzten Wochen über die Lage der Kinder- und Jugendmedizin versteht Dr. Caroline Schmitt als Chance: „Die RSV-Welle verdeutlicht die seit Jahren bestehenden Probleme in der Pädiatrie. Dass die Gesundheitspolitik nun darauf reagiert, finde ich notwendig und erfreulich. Mittel- bis langfristig muss die Kinder- und Jugendmedizin insbesondere personell und finanziell besser ausgestattet sein als sie es derzeit ist, denn gerade im Umgang mit Kindern und ihren Familien brauchen wir neben aller fachlichen Expertise viel Geduld und Zeit. Das ist in der DRG-Finanzierung bisher nicht gut abgebildet. Auch bei hoher Behandlungsqualität können Ressourcen sparsam eingesetzt werden, aber an menschlicher Zuwendung dürfen wir nicht sparen.“