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Das Franziskus-Krankenhaus Berlin wird in den Elisabeth Vinzenz Verbund integriert

Gemeinsames christliches Selbstverständnis und Synergie-Effekte im Verbund sichern die Zukunft des traditionsreichen Hauses im Zentrum von Berlin Das Franziskus-Krankenhaus Berlin wird in den Elisabeth Vinzenz Verbund (EVV), einen der größten katholischen Krankenhausträger in Deutschland, integriert. Damit geht die Trägerschaft der von den Franziskanerinnen vom heiligen Märtyrer Georg zu Thuine, die das traditionsreiche Krankenhaus im Zentrum Berlins 1908 gegründet hatten, zum 1. November 2015 an den Verbund über. Dem EVV, Berlin, gehören somit bundesweit neun Krankenhäuser mit rund 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. „Mit diesem Schritt bewahrt das Krankenhaus seine christliche Tradition und es wird gleichzeitig gestärkt, sowohl medizinisch als auch wirtschaftlich“, erklärt der Geschäftsführer des Elisabeth Vinzenz Verbunds, Dr. Sven U. Langner. Die Generalökonomin der Kongregation der Franziskanerinnen zu Thuine, Schwester M. Hildegard Mels, ergänzt: „Wie der Elisabeth Vinzenz Verbund verstehen auch wir den Betrieb von Kranken-und Pflegeeinrichtungen als Dienst am Menschen vor Gott. Unser gemeinsames christliches Selbstverständnis ist Grundlage der künftigen Zusammenarbeit und war ausschlaggebend dafür, das Franziskus-Krankenhaus unter das Dach dieses leistungsfähigen katholischen Trägers zu stellen.“ Gemeinsame Geschäftsführung mit St. Joseph Krankenhaus, Berlin Die Geschäftsführung des Franziskus-Krankenhauses übernimmt Tobias Dreißigacker, Geschäftsführer des St. Joseph Krankenhauses Berlin-Tempelhof, das zum Elisabeth Vinzenz Verbund gehört und bereits seit Jahren mit dem Franziskus-Krankenhaus kooperiert. Vor allem die Zusammenarbeit in der Nephrologie und Urologie soll nun weiter intensiviert werden. Bis Ende 2015 wird eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von St. Joseph und Franziskus-Krankenhaus einen Plan für die konzeptionelle Neuausrichtung und Restrukturierung des Krankenhauses erarbeiten. Das Franziskus-Krankenhaus ist ebenso wie das St. Joseph Krankenhaus Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité Universitätsmedizin. In der Budapester Straße, nahe dem Kurfürstendamm gelegen, betreibt es u.a. eine Zentrale Notaufnahme und eine spezialisiertes Gefäßzentrum. Katholische Träger mit Tradition und hoher medizinischer Kompetenz 1908 von der Kongregation der Franziskanerinnen vom hl. Märtyrer Georg zu Thuine gegründet, blickt das Franziskus-Krankenhaus auf eine über hundertjährige Geschichte in der Versorgung von Patienten zurück. Die Kongregation und ihre Ordensschwestern sind heute weltweit in zahlreichen sozialen Einrichtungen tätig. Der Elisabeth Vinzenz Verbund, Berlin, wurde 2014 aus dem Zusammenschluss der beiden Krankenhausträger Katholische Wohltätigkeitsanstalt zur heiligen Elisabeth Reinbek und der Kirchliche Stiftung St. Bernward Hildesheim gegründet. Ihm gehören Krankenhäuser in Berlin, Dresden, Hildesheim, Magdeburg, Halle/Saale, Eutin, Lahnstein und Reinbek bei Hamburg. In Berlin stellt er nun rund 700 Betten zur Verfügung und bietet ein breit gefächertes medizinisches Angebot an. Zahlen und Fakten 2014 • Gegründet am 20. Mai 1908 • Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité Universitätsmedizin Berlin seit 1989 • 2014: Ausbildung von 8 PJ-Studentinnen und Studenten --------------------------------------------------------------------------------------------- Fachabteilungen / Anzahl der Betten Gesamt: 200 Innere Medizin /Gastroenterologie 90 Chirurgie 55 Urologie 55 Interdisziplinäre Zentren: Gefäßzentrum, Kontinenz-Zentrum, Hypertonie-Zentrum, Hernien-Zentrum Zertifizierungen/Auszeichnungen: imedOn 2014, Zertifikat TKK 2014, BUND Gütesiegel Energiesparendes Krankenhaus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gesamt: 346 Ärzte: 54 Nichtärztlich: 292 Fallzahlen Stationäre Fälle 7.071 Ambulante Fälle 11.014 Ambulante OPs 687 Fälle Notaufnahme 8.504 Zur Geschichte des Franziskus-Krankenhaus Berlin Das Berliner Franziskus-Krankenhaus wurde am 20. Mai 1908 gegründet. Der Chirurg Eduard Wolffenstein hatte die Kongregation der Franziskanerinnen vom heiligen Martyerer Georg zu von Thuine gebeten pflegende Ordensschwestern für den Aufbau seiner Privatklinik zu entsenden. Zu dieser Zeit begann man in Berlin, die Pflege alter und kranker Menschen aus den privaten Wohnungen in stationäre Einrichtungen zu verlagern. Wolffensteins Wunsch wurde entsprochen; zwölf Franziskanerinnen kamen aus dem Thuiner Mutterhaus Stammhaus im Emsland nach Berlin. In den folgenden Jahren wuchs das Krankenhaus durch die rege Tätigkeit der Ordensschwestern und den Zukauf von Nachbarhäusern; 1929 verfügte es bereits über 200 Betten. Während des 1. Weltkriegs diente das Krankenhaus als Lazarett. Im 2. Weltkrieg wurde es in den letzten Kriegstagen stark beschädigt und stand kurz vor der Sprengung durch die Rote Armee. Durch glückliche Umstände konnte dies verhindert werden. Die zentrale innerstädtische Lage des Franziskus-Krankenhauses ist schon immer ein Standortvorteil für das Haus gewesen. Der Ausblick über die Dächer der Hauptstadt von der Dachterrasse bleibt jedem Patient und Besucher in Erinnerung. In der Nachkriegszeit entwickelte sich das Franziskus-Krankenhaus, bedingt durch die Teilung der Stadt, von einem Belegarztkrankenhaus zu einem allgemeinen Krankenhaus der Regelversorgung. In den 60er und 80er Jahren wurde wiederholt über einen Neubau des Krankenhauses an einem anderen Standort in Berlin diskutiert; erst im Jahr 1983 wurde die Entscheidung für einen Erweiterungsbau getroffen, der 1989 fertiggestellt wurde. Die Sanierung der Altbaugebäude mit Umbau des Hauses von 1994 bis 1998 haben dem Haus sein heutiges Erscheinungsbild mit einer gelungenen Synthese aus Alt- und Neubau verliehen. In den vergangenen Jahren wurden einzelne Stationen und Bereiche des Franziskus-Krankenhauses Berlin umfassend modernisiert, um den Patientinnen und Patienten des Hauses ein Höchstmaß an medizinischer Versorgungsqualität und Komfort zur Verfügung stellen zu können. Zentrale Maßnahme war 2013 der komplette Neubau einer Zentralen Notaufnahme.