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Breiter, kürzer und leiser – das neue MRT eignet sich für Angstpatienten

Die Abteilung für diagnostische und interventionelle Radiologie am Krankenhaus Reinbek hat Ende Oktober ein neues MRT in Betrieb genommen. Das rund 1 Million Euro teure und 4,2 Tonnen schwere MRT „Magnetom Sola“ ersetzt das in die Jahre gekommen MRT „Magnetom Symphony TIM“. Prof. Dr. Gerrit Krupski-Berdien, Chefarzt der Radiologie im St. Adolf-Stift freut sich über die große Investition des Krankenhauses: „Das Magnetom Sola ist das 1,5-Tesla Flaggschiff der Firma Siemens und gehört zu den modernsten auf dem Markt verfügbaren Systemen. Die ‚Biomatrix-Technologie‘ kann individuelle Körpermerkmale berücksichtigen und erlaubt somit eine deutlich verbesserte, homogenere Bildgebung.“ So erkenne das Sola zum Beispiel Atembewegungen ohne Elektroden oder „Gurte“.

Das Magnetom Sola vermag schneller qualitativ höherwertige Bilder des gesamten menschlichen Körpers zu liefern. Krupski: „Bezüglich der Ausstattung haben wir ein besonderes Augenmerk auf die anspruchsvolle Herzbildgebung und Gefäßdarstellung gelegt, so können Angiographien der Blutgefäße ohne Kontrastmittel erzeugt werden. Unserer sich ständig weiterentwickelnden Orthopädie und Rheumatologie wird durch spezielle besonders hochauflösende Spulen für Hände, Schulter und Knie Rechnung getragen.“ Zusätzlich gestatten spezielle neu konzipierte Sequenzen eine erheblich verbesserte Untersuchung bei Patienten mit Metallimplantaten wie Schrauben, Nägeln oder Prothesen. Eine neu kippbare Kopfspule erlaubt die Untersuchung auch bei wirbelsäulengeschädigten Patienten.

Ein abkoppelbarer durch Künstliche Intelligenz (KI) gesteuerter Tisch erleichtert und beschleunigt erheblich das Lagern auch von schweren und immobilen Patienten. Die moderne intuitive Bedienoberfläche verbessert die oft sehr komplexe Untersuchungsplanung – eine große Hilfe für die Medizinisch-Technischen Röntgenassistentinnen (MTRA), die die individuellen Einstellungen für die Patienten vornehmen. „Die Inbetriebnahme eines neuen MRT ist sehr aufwendig: Nach der TÜV-Abnahme werden ganz viele Voreinstellungen angepasst, gemeinsam mit dem Hersteller erprobt und erst nach einer Einarbeitungsphase wird in die Routine gestartet“, sagt Melanie Peter, die Leitende MTRA, die gemeinsam mit zwei Kolleginnen zur Ersteinweiserin geschult wurde. 

Chefarzt Krupski sagt: „Am Ende werden aber unsere Patienten am meisten von dem neuen Gerät profitieren, und das nicht nur durch die verbesserte Bildgebung. Das Magnetom Sola hat im Vergleich zu seinem Vorgänger eine 10 Zentimeter breitere Öffnung, ist in der Tiefe 10 Zentimeter kürzer und in der Geräuschkulisse deutlich leiser. Es vermittelt einen offenen Eindruck und wird bei vielen adipösen oder klaustrophoben Patienten nun eine MRT-Untersuchung ermöglichen.