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Ambulantes OP-Zentrum am St. Joseph-Stift eröffnet

Mit dem neuen OP-Zentrum am Krankenhaus St. Joseph-Stift nimmt eines der modernsten ambulanten OP-Zentren im Raum Dresden zum Jahresstart 2022 seinen Betrieb auf.

Dresden, 10.01.2022. Ein medizinischer Eingriff ist mitunter unumgänglich, aber viele Menschen möchten dafür nicht gern in ein Krankenhaus. Im St. Joseph-Stift werden viele operative Eingriffe auch ambulant durchgeführt: mit der Sicherheit, der technischen Ausstattung und des medizinischen Knowhows eines Krankenhauses, aber ohne dass der Patient über Nacht bleiben muss. Nach dem Eingriff und der anschließenden Beobachtung kann er den Heimweg antreten und in vertrauter Umgebung genesen.
 
Dieses Vorgehen ist mittlerweile auch bei deutlich komplexeren Eingriffen in der Chirurgie, der Orthopädie und der Gynäkologie möglich. Für die einzelnen medizinischen Fächer sind im Ambulanten OP-Zentrum am St. Joseph-Stift feste Wochentage etabliert: montags finden chirurgische, dienstags/ donnerstags gynäkologische und mittwochs/ freitags jeweils orthopädische Eingriffe statt. Dafür gibt es ein neues festes OP-Team, das sich aus erfahrenen Mitarbeitern des Krankenhauses sowie neuen Fachkräften zusammensetzt.
 
Erfahrene OP-Kräfte werden aber auch weiterhin gesucht! Medizinische Fachangestellte und operationstechnische Assistenten, die Interesse an einem beruflichen Einstieg im Ambulanten OP-Zentrum haben, können sich gern über das St. Joseph-Stift bewerben.
 
Marcus Burkart ist operationstechnischer Assistent und koordiniert als Bereichsleiter die OP-Pflege im St. Joseph-Stift: „In der ersten Woche des neuen Jahres ist das Ambulante OP-Zentrum zunächst mit wenigen Patienten in einen Probebetrieb gestartet, um das Team aufzustellen und die internen Abläufe zu prüfen. Wir haben schnell gemerkt, dass die neuen Räume uns ein professionelles Arbeiten auf höchstem Niveau ermöglichen“, so Burkart.
 
Eines der modernsten ambulanten OP-Zentren im Raum Dresden
Binnen eines Jahres wurde das Ambulante OP-Zentrum des Krankenhaus St. Joseph-Stift in der dritten Etage des Maria-Merkert-Hauses auf 540 Quadratmetern geplant und gebaut. Es stehen zwei großzügige OP-Säle von je ca. 35 Quadratmetern zur Verfügung, die über große Fenster und damit viel Tageslicht verfügen. Die Wände der OP-Säle sind bereits vollständig verbleit, so dass Röntgengeräte zum Einsatz kommen können. Raumlufttechnisch gehören die Räume in die Raumklasse 1b. Herzstück des Ambulanten OP-Zentrums ist der Aufwachbereich mit insgesamt elf Betten. Hier befindet sich der zentrale Tresen, von dem aus alle Patientinnen und Patienten durchgehend überwacht werden und ein gutes Monitoring jederzeit gewährleistet ist.
 
Besonderes Augenmerk wurde auf die Anordnung der Räume und möglichst kurze Wege gelegt. So erfolgt die Anmeldung der Patienten aus dem Aufwachbereich heraus, eine durchgängige Verglasung zwischen Anmeldung und Wartebereich macht dies hygienisch möglich.
Ralf Behnisch, der als Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin seit mehr als 20 Jahren im ambulanten OP-Betrieb tätig ist, hat die Gestaltung und Ausstattung der Räume auf fachlicher Ebene begleitet und entscheidend mitgeprägt. „Ich hatte als Projektleiter die Möglichkeit, meine Erfahrungen umfassend einbringen zu können. Entstanden ist ein modernes OP-Zentrum, das sowohl den Patienten wie auch dem Personal eine angenehme und moderne Atmosphäre bietet“, so Behnisch.
 
St. Joseph-Stift: Auf dem Weg zum Spezialversorger
Für das Krankenhaus St. Joseph-Stift ist die Eröffnung des Ambulanten OP-Zentrums ein wichtiger Schritt auf seinem weiteren Weg zum Spezialversorger.
Geschäftsführer Peter Pfeiffer: „Für das Krankenhaus St. Joseph-Stift bedeutet die Eröffnung des ambulanten OP-Zentrums eine Weichenstellung in die Zukunft, um der zunehmenden Verlagerung in den ambulanten Bereich Rechnung zu tragen und unsere Position als Spezialversorger zu stärken.“
 
Aufgrund der hohen Auslastung bestehender OP-Säle konnten in der Vergangenheit etliche OP-Anfragen, die gut in das medizinische Spektrum des Hauses gepasst hätten, nicht bedient werden. Die Zahl der medizinischen Eingriffe, die mittlerweile ambulant durchgeführt werden können, steigt wiederum stetig. Ambulante Operationen lassen sich aber nur mit schnellen Abläufen und einem reduzierten Personaleinsatz optimal erbringen. Die Trennung von stationären und ambulanten OP-Bereichen ist dafür eine wichtige Voraussetzung, die nun mit der Inbetriebnahme des Ambulanten OP-Zentrums geschaffen wurde.