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1.000 Baby im St. Joseph-Stift: Geburtenzahl steigt gegen den Trend
- |26. Oktober 2026
- |Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden

Hosna ist das 1.000. Baby, das in diesem Jahr im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden geboren wurde. Das Mädchen kam am 24. Oktober um 9:58 Uhr zur Welt, wog 3.550 Gramm und war 50 Zentimeter groß. Mutter und Kind sind wohlauf und erholen sich auf der Wochenbettstation. Das Geburtshilfeteam freut sich mit der Familie.
Für die Eltern Zahra und Hamid, die 2015 aus Afghanistan nach Deutschland gekommen sind, war die Entscheidung, ihr erstes Kind im St. Joseph-Stift Dresden zur Welt zu bringen, schon länger klar. Auf der Suche nach einem ruhigen Krankenhaus mit familiärer Atmosphäre haben sie vor allem auf zahlreiche Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis vertraut. Außerdem fährt Hamid als Taxifahrer regelmäßig viele frischgebackene Eltern mit ihren Neugeborenen aus den Krankenhäusern nach Hause und hat dadurch schon viele gute Eindrücke mitnehmen können, die sich mit der Betreuung im Kreißsaal und auf der Geburtsstation für sie bestätigt haben.
Mehr Geburten als im Vorjahr
Mit dem 1.000. Baby liegen die Geburtenzahlen im St. Joseph-Stift leicht über dem Vorjahresniveau. Damit entwickelt sich die Klinik entgegen dem allgemeinen Trend sinkender Geburtenzahlen. „Wir haben unser geburtshilfliches Angebot in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Das zahlt sich jetzt aus. Die Eltern schätzen das Gesamtpaket, das sie bei uns bekommen“, zeigt sich Chefarzt Dr. med. Axel Christian Gatzweiler erfreut.
Neues und Bewährtes in der Geburtshilfe
Neu ist die kinderärztliche Versorgung rund um die Uhr: Seit Jahresbeginn ist im St. Joseph-Stift jederzeit eine Kinderärztin oder ein Kinderarzt vor Ort. Möglich macht das eine Kooperation mit dem Universitätsklinikum Dresden. „Das Plus an Sicherheit für die Neugeborenen, das wir durch die 24/7-Präsenz unserer pädiatrischen Kolleginnen und Kollegen gewährleisten können, gibt manchmal den Ausschlag, sich für eine Entbindung bei uns zu entscheiden“, so Dr. Gatzweiler.
Daneben setzt die Klinik auf bewährte Angebote: Basis der familienorientierten Geburtshilfe ist das babyfreundliche Konzept, das durch gezielte Stillförderung und intensives Bonding eine enge Eltern-Kind-Bindung von Anfang an unterstützt. Hierfür stehen den Müttern ausgebildete Stillberaterinnen (IBCLC) zur Seite. Etabliert hat sich auch die 1:1-Betreuung unter der Geburt, mit der jeder Frau in der aktiven Geburtsphase eine Hebamme als feste Ansprechpartnerin zur Seite steht.
Viele Familien profitieren zudem von der psychologischen Begleitung rund um die Geburt und dem Geburtsnachgespräch. „Es schafft einen geschützten Rahmen, um Erlebtes zu reflektieren und offene Fragen zu klären. Das sind Themen, die sonst leicht untergehen“, erklärt Bereichsleiterin Anna Feldmann.
Digitale Formate wie die Anmeldung zur Geburt und ein informativer, unterhaltsamer Instagram-Kanal erreichen werdende Eltern direkt und schaffen einen persönlichen Draht zum Team.
Babyfreundliche Geburtsklinik
Die Klinik für Geburtshilfe am Krankenhaus St. Joseph-Stift ist seit 2011 von der WHO und UNICEF als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert. Das Stillen und der Bindungsaufbau zwischen Eltern und Kind sind Kernpunkte des Konzeptes. Darüber hinaus wird auf eine familiäre Atmosphäre bei größtmöglicher medizinischer Sicherheit Wert gelegt.
Werdende Eltern können sich regelmäßig bei Informationsabenden über die Geburt im St. Joseph-Stift informieren. Zusätzlich gibt es ein breites Kursprogramm – von klassischen Geburtsvorbereitungskursen in deutscher und englischer Sprache über Stillkurse, Trageberatung und Väterabende bis hin zur Geschwisterschule. Termine und weitere Informationen unter: https://www.josephstift-dresden.de/geburtshilfe