Je ein Glockenschlag für insgesamt zehn Neugeborene des Vortages: Dr. Sven Seeger (re) und Felix Thiele im Roten Turm auf Halles Marktplatz.
Je ein Glockenschlag für insgesamt zehn Neugeborene des Vortages: Dr. Sven Seeger (re) und Felix Thiele im Roten Turm auf Halles Marktplatz.
24. Juli 2018
Halle I St. Elisabeth und St. Barbara

Roter Turm: Halleluja und Glockenschlag für Halles Neugeborene

Unter dem Motto „Ein Halleluja für die Neugeborenen der Händelstadt“ gibt es ab sofort ein neues Klangerlebnis auf dem Hallenser Marktplatz: Täglich um 13 Uhr erklingt nach dem Stundenschlag das „Halleluja“ aus Händels Oratorium „Der Messias“ vom Glockenspiel des Roten Turmes. Anschließend ertönt für jedes in der Stadt am Vortrag geborene Kind ein Glockenschlag im hohen C-Ton.

Damit setzt die Stadt Halle (Saale) eine gemeinsame Idee von Dr. Sven Seeger, Chefarzt der Geburtshilfe am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) und dem Stadtmuseum Halle um. Das technische Know-how für die computergesteuerte Realisierung lieferte die AV-Studio Kommunikationsmedien GmbH aus Halle (Saale). Über die tägliche Anzahl der Geburten in Halle informieren das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, das Universitätsklinikum und die beiden Geburtshäuser „Bauchgefühl“ und „Lebenslicht“. Dazu steht den Einrichtungen eine Software-Anwendung im Internet zur Verfügung, die die Anzahl der Schläge des Glockenspiels sicher und entsprechend der Geburtenzahl steuert.

Jane Unger, Direktorin des Stadtmuseums: „Dass die Neugeborenen mit Händels Halleluja, gespielt auf Europas größtem Turmglockenspiel in ihrer Heimatstadt begrüßt werden ist ein Zeichen der Familienfreundlichkeit unserer Stadt. Zudem trägt das neue Angebot zur Attraktivität der Innenstadt bei.“ Chefarzt Dr. Sven Seeger: „Täglich erleben wir die Freude der Familien über den Nachwuchs und dürfen daran Teil haben. Das „Halleluja“, die Glockenschläge und der prominente historische Standort des Carillons sorgen dafür, dass nicht nur Bürger, sondern auch Besucher der Stadt einen weiteren, besonders charmanten Grund haben, auf dem Marktplatz zu verweilen.“

Der Rote Turm, dessen Bau 1418 begann und 1506 abgeschlossen wurde, beherbergt das mit 76 Glocken das größte Carillon Europas. Zu jeder vollen Stunde ertönt der berühmte „Westminster-Schlag“, als Erinnerung der Geburtsstadt Händels an dessen Wirkungs- und Ruhestätte London. Bereits seit April 2018 finden regelmäßig samstags 15 Uhr Carillon-Konzerte auf dem Marktplatz statt.

Kontakt

Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle (Saale) ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und gehört mit rund 1.300 Beschäftigten und mehr als 600 vollstationären Betten als größte Einrichtung zum katholischen Elisabeth Vinzenz Verbund. Als Haus der Schwerpunktversorgung verfügt es über 12 Kliniken der Fachgebiete Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie über ein Sozialpädiatrisches Zentrum. Das angegliederte Medizinische Versorgungszentrum sowie eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung ergänzen das breite medizinische und pflegerische Leistungsspektrum des seit 120 Jahren bestehenden Hauses für die Region.

www.krankenhaus-halle-saale.de