Chefarzt Prof. Stefan Jäckle und PD Ali Aydin freuen sich auf den Herz-Tag im St. Adolf-Stift
Chefarzt Prof. Stefan Jäckle und PD Ali Aydin freuen sich auf den Herz-Tag im St. Adolf-Stift
23. Oktober 2017
Reinbek I Krankenhaus St. Adolf-Stift

Reinbeker Experten referieren über das "schwache Herz"

Herz-Tag im St. Adolf-Stift am 09. November 2017

Rund um die Herzschwäche: Herz-Tag am 9. November 2017 von 15 bis 17 Uhr im St. Adolf-Stift. 

Anlässlich der bundesweiten Herz-Wochen referieren Reinbeker Experten über das „schwache Herz“, wie man ihm vorbeugt, wie man es rechtzeitig erkennt und therapiert.

Das Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift lädt im Rahmen der bundesweiten Herz-Wochen der Deutschen Herzstiftung am Donnerstag, den 9. November 2017 von 15.00 bis 17.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung rund um das Thema Herzschwäche in die Aula der Pflegeschule ein (Hamburger Straße 41, Nähe der Parkpalette an der Loddenallee, Einlass ist um 14 Uhr).

In Deutschland leiden 1,5 bis 2 Millionen Menschen an einer Herzschwäche. „Viele wissen nicht, dass ihre Beschwerden auf eine Herzschwäche zurückzuführen sind und erklären die Beschwerden durch das Alter. Oft sehen wir einen schleichenden Prozess über Jahre und Jahrzehnte – ohne das Diagnose und Therapie rechtzeitig begonnen werden“, so Kardiologie-Chefarzt Privatdozent Dr. Ali Aydin vom Krankenhaus Reinbek. Eine Herzschwäche, medizinisch: „Herzinsuffizienz“ sei inzwischen die häufigste Einzeldiagnose bei Patienten, die in deutschen Krankenhäusern behandelt werden. Die Zahl der erkrankten Patienten habe sich in den vergangenen 20 Jahren fast verdoppelt: Waren es 1995 noch 275 Fällen pro 100.000 Einwohner, stieg der Wert bis 2015 auf 541 Fälle an (+ 96,72 Prozentpunkte, Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie). Eine Herzschwäche ist häufig Folge der sogenannten koronaren Herzkrankheit, der Verkalkung der Herzarterien. Dr. Aydin erklärt: „Dabei ist die Herzschwäche in den meisten Fällen kein unvermeidbarer Schicksalsschlag. Durch frühzeitiges Erkennen, Vorbeugen und das Einleiten einer Therapie lässt sie sich in vielen Fällen gut behandeln.“

Im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung wird darum beim diesjährigen Herztag für Patienten im Krankenhaus Reinbek über die Herzschwäche gesprochen. Privatdozent Dr. Aydin: „In unseren Vorträgen möchten wir die Entstehung und die Frühzeichen erklären, Tipps zur Vorbeugung geben und einen Überblick über aktuelle Therapieverfahren vermitteln.“

Die Kurzvorträge werden von drei Experten gehalten. Um 15 Uhr referiert der Chefarzt der Abteilung für Kardiologie, Privatdozent Dr. Ali Aydin, über die „Herzschwäche: Ursachen, Zeichen und Behandlung“. Danach stellt Prof. Dr. Stefan Jäckle, Chefarzt der Medizinischen Klinik eine kontroverse Frage: „Alkohol und Herzerkrankungen: Fluch oder Segen?“. Beim dritten Kurzreferat geht es um die Rolle der Niere: „Herz und Niere: die Bedeutung einer Nierenschwäche für Herzpatienten“ ist das Thema von Dr. Philipp Ewald vom Nierenzentrum Reinbek. Nach den drei Vorträgen findet ab 16.00 Uhr ein Patientenforum „Patienten fragen - Experten antworten“ statt. Hier können Patienten und Angehörige ihre Fragen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen, sei es zu Vorsorge, Diagnostik oder Therapie.

Die Vorträge werden flankiert von Infoständen der Deutschen Herzstiftung, der ICD-Selbsthilfegruppe Hamburg und des TSV Reinbek zum Thema Prävention von Herzerkrankungen. Eine Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung ist nicht erforderlich. Einlass ist ab 14.00 Uhr. Bitte kommen Sie frühzeitig. Die Aula befindet sich auf dem Krankenhausgelände ganz in der Nähe der Parkpalette an der Loddenallee.

 

PROGRAMM Herztag „Das schwache Herz“

Donnerstag, 9. November von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Aula der Pflegeschule am St. Adolf-Stift.

14.00 Uhr: Info-Stände von Deutscher Herzstiftung, TSV Reinbek und der ICD-Selbsthilfegruppe Hamburg (Defibrillator-Gruppe) im Foyer

15.00 Uhr: Vortragsveranstaltung

  • Privatdozent Dr. Ali Aydin (Chefarzt der Kardiologie) - Herzschwäche: Ursachen, Zeichen und Behandlung
  • Prof. Dr. Stefan Jäckle (Chefarzt der Medizinischen Klinik) - Alkohol und Herzerkrankungen: Fluch oder Segen ?
  • Dr. Philipp Ewald (Niedergel. Nephrologe, Nierenzentrum Reinbek) - Herz und Niere: die Bedeutung einer Nierenschwäche für Herzpatienten

16.00 Uhr: Patientenforum

  • Patienten fragen – Experten antworten Moderation: Chefarzt Privatdozent Dr. Ali Aydin

 

Kardiologie-Chefarzt Aydin

Seit 2014 leitet Privatdozent Dr. Ali Aydin als Chefarzt im Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift den „Schwerpunkt Kardiologie“ als eigenständige Abteilung der der Inneren Klinik. Der gebürtige Hamburger war zuvor für das Universitäre Herzzentrum des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf tätig und ist nicht nur auf die Implantation von Herzschrittmachern spezialisiert, sondern ebenso bewandert in den so genannten „Katheteruntersuchungen“ bei verschlossenen Herzkranzgefäßen.

Kontakt

Das KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT ist ein freigemeinnütziges Akut-Krankenhaus der Regelversorgung mit expandierender Entwicklung und überregionaler Bedeutung, gelegen am Sachsenwald direkt an der östlichen Stadtgrenze von Hamburg. Es verfügt über 320 Betten in den Fachrichtungen Innere Medizin mit kardiologischem und gastroenterologischem Schwerpunkt sowie einer Stroke unit, Allgemein-, Viszeral-, Thoraxchirurgie (inklusive Leberchirurgie und plastische Chirurgie), Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie / Orthopädie, Gynäkologie / Geburtshilfe sowie Belegbetten. Ferner hält es eine interdisziplinäre Intensivstation mit 15 Betten vor.
Jährlich werden im KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT über 17.500 Patienten stationär und 22.000 ambulant behandelt. Im modernen Zentral-OP werden pro Jahr rund 8.500 Operationen mit steigender Tendenz durchgeführt. Im St. Adolf-Stift arbeiten über 800 Menschen in den unterschiedlichen Bereichen. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und einer der größten Ausbildungsbetriebe in Reinbek.

www.krankenhaus-reinbek.de