06. Oktober 2017
Hildesheim | St. Bernward Krankenhaus

Niedersächsische Sozialministerin und Landtagsabgeordneter besuchen St. Bernward Krankenhaus

Besonderes Augenmerk galt der neu sanierten Überwachungsstation

Die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt und der Landtagsabgeordnete Bernd Lynack (beide SPD) haben die neu sanierte Überwachungsstation im St. Bernward Krankenhaus (BK) besichtigt, auf der vorwiegend Schlaganfall-, Herzinfarkt- und Epilepsiepatienten versorgt werden.

Besonders interessierte die Politiker dabei die Einheit für Epilepsiepatienten, die sogenannte Epilepsy Care Unit, die Professor Dr. Frithjof Tergau, Chefarzt der Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie, vorstellte. Das St. Bernward Krankenhaus saniert seit Ende 2015 sämtliche Bettenstationen für ein Gesamtvolumen von rund 20 Millionen Euro, das vollständig aus Eigenmitteln finanziert wird. Die Neugestaltung der Überwachungsstation B4 kostete dabei gut 2,5 Millionen Euro. Investiert wurde vor allem in den Brandschutz, die Medizintechnik sowie die Ausstattung der Patienten- und Badezimmer.

In den kommenden Jahren wird das St. Bernward Krankenhaus weiter wachsen: Anfang Oktober wurde bekannt, dass das BK für den Bau eines neuen Eltern-Kind-Zentrums insgesamt 44,3 Millionen Euro Fördergelder aus dem Sondervermögen für Krankenhäuser des Landes Niedersachsen erhalten soll. „Wir freuen uns, in zukunftsfähige Häuser investieren zu können“, stellte Cornelia Rundt fest.

Derzeit durchläuft der Antrag des St. Bernward Krankenhauses noch die baufachliche Prüfung der Oberfinanzdirektion. Mit einem endgültigen Beschluss werde für 2018 gerechnet, so Rundt.

Kontakt

Das St. Bernward Krankenhaus Hildesheim hat sich seit der Gründung im Jahr 1852 zu einem hochmodernen Allgemeinkrankenhaus mit internistischem und operativem Schwerpunkt entwickelt. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Georg-August-Universität in Göttingen leistet es einen wertvollen Beitrag zur ärztlichen Ausbildung in Deutschland. Das St. Bernward Krankenhaus verfügt über 502 Planbetten sowie sechs teilstationäre Plätze. Es versorgt 26.000 Patienten im Jahr rund um die Uhr, 10.000 nach Operationen. Ambulant vertrauen mehr als 60.000 Patienten pro Jahr auf uns, mehr als 4.500 von ihnen nach einer ambulanten OP. 17 Kliniken arbeiten heute unter dem Dach des St. Bernward Krankenhauses, hinzu kommen vier medizinische Fachabteilungen (Institute), ergänzt um zertifizierte Zentren und Abteilungen. Zu letzteren zählen das Perinatalzentrum Level 1, das Brustzentrum, das Gefäßzentrum, das Darmkrebszentrum, das Onkologische Zentrum, das Endoprothetikzentrum, das Zentrum Endoskopie und Gastroenterologie, die Stroke Unit, die Epilepsy Care Unit, die Chest Pain Unit, das Regionale Traumazentrum, die Zentrale Notaufnahme sowie das Zentrum für Labordiagnostik. Ein fachübergreifendes Lungenzentrum sowie ein CT-/ MRT- /PET-CT-Zentrum runden das Angebot ab und machen das St. Bernward Krankenhaus zu einer gesuchten Anlaufstelle für die kompetente medizinische Vollversorgung mit überregionaler Ausstrahlung. Insgesamt leisten im St. Bernward Krankenhaus knapp 1.400 Mitarbeiter Dienst am Menschen. Zur ambulanten Versorgung arbeiten in zwei Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) acht Facharztpraxen – die Fachrichtungen sind Onkologie/Hämatologie (ambulante Chemotherapie), Nephrologie/Dialyse, Pneumologie/ Schlafmedizin, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie, Frauenheilkunde/Geburtshilfe, Lungen- und Bronchialheilkunde/Allergologie sowie Allgemeinmedizin – ergänzt um ein Ambulantes Operationszentrum (AOZ).

www.bernward-khs.de