Seit Oktober ist das Terminal auch im Krankenhaus St. Joseph-Stift im Einsatz. Die Klinik ist eine der ersten 100 Kliniken, Apotheken und MVZs, die ihren Patienten ein vom Land gefördertes Gesundheitsterminal kostenfrei zur Verfügung stellt.
Seit Oktober ist das Terminal auch im Krankenhaus St. Joseph-Stift im Einsatz. Die Klinik ist eine der ersten 100 Kliniken, Apotheken und MVZs, die ihren Patienten ein vom Land gefördertes Gesundheitsterminal kostenfrei zur Verfügung stellt.
28. Oktober 2019
Dresden | Krankenhaus St. Joseph-Stift

Neuer Digitaler Service im Krankenhaus St. Joseph-Stift

Gesundheitsterminal bündelt wichtige Angebote und Informationen

Das so genannte Gesundheitsterminal ist einfach wie ein Geldautomat zu bedienen. Es besteht aus einer Infosäule und einem Pult mit großem Touch-Bildschirm, Kamera, Lesegerät für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und Belegdrucker. Es bietet hilfreiche Services für alle. Beispielsweise die Arztsuche der Stiftung Gesundheit oder den „Diagnoseübersetzer“, der die ärztlichen ICD-Diagnosecodes entschlüsselt. Neben den praktischen Anwendungen gibt es außerdem vielfältige Informationen zu wechselnden, aktuellen Gesundheitsthemen. Versicherte der Krankenkassen DAK-Gesundheit und IKK classic können zudem weitere Services nutzen.

Seit Oktober ist das Terminal auch im Krankenhaus St. Joseph-Stift im Einsatz. Die Klinik ist eine der ersten 100 Kliniken, Apotheken und MVZs, die ihren Patienten ein vom Land gefördertes Gesundheitsterminal kostenfrei zur Verfügung stellt. „Wir sind die erste Klinik in Dresden, die ein solches Terminal aufstellt“, sagt Jens Wohlrabe, Leiter der Patientenverwaltung. Wir versorgen pro Jahr rund 35.000 Patienten stationär und ambulant. Das Terminal macht es Patienten, die von diesem Service Gebrauch machen wollen, leicht, mit ihrer Krankenkasse zu kommunizieren. Die unkomplizierte Übermittlung von Krankmeldungen ist dafür nur ein Beispiel.“ Das Terminal ist im Wartebereich der Patientenaufnahme/ Rezeption (EINGANG 1 | Haupteingang, Wintergartenstr. 15/17) aufgestellt.

Insgesamt sollen sachsenweit 225 Standorte mit einem Gesundheitsterminal ausgestattet werden. Als erste Krankenkassen beteiligen sich aktuell die DAK-Gesundheit und die IKK classic an dem Projekt und bieten ihren Versicherten zusätzliche digitale Services an. Sie können am Terminal unter anderem Dokumente einlesen und direkt rechtssicher an ihre Kasse schicken, beispielsweise die AU-Bescheinigung. Auch ein neues Foto für die Gesundheitskarte kann aufgenommen und direkt an die Kasse übermittelt werden. Wer darüber hinaus eine persönliche Beratung möchte, kann unkompliziert einen qualifizierten Rückruf seiner Kasse initiieren. Die Vorgaben des Datenschutzes werden dabei streng eingehalten. Alle Informationen werden ausschließlich über sichere Leitungen versendet und weder auf dem Gerät noch bei der Betreibergesellschaft DeGIV gespeichert. So wird die digitale Privatsphäre für jeden sichergestellt. Die Authentifizierung am Terminal erfolgt über die eGK des Patienten.

„Wer von einer Krankenhausbehandlung oder einem Arztbesuch kommt, kann jetzt über das Gesundheitsterminal nicht nur seine Krankmeldung, sondern auch viele andere Formulare sofort und ohne viel Aufwand verschicken. Das spart unseren Versicherten Zeit und Wege“, sind Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic und Christine Enenkel, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit, überzeugt. „Uns ist es wichtig, allen unseren Versicherten einen einfachen Zugang zu den digitalen Services der Kasse zu ermöglichen.“ Für die Nutzung des Terminals müsse sich niemand teure Technik anschaffen, eine besondere App laden oder sich online registrieren.

Eine Übersicht über weitere Standorte in Sachsen finden Sie unter http://standorte.gesundheitsterminal.de


Hintergrund
Das Sozialministerium Sachsen fördert als erstes Land den Aufbau der digitalen Infrastruktur mittels anwenderorientierten Gesundheitsterminals im Gesundheitswesen. Im Rahmen des eHealthSax-Projektes fördert das Ministerium 225 Gesundheitsterminals zur Versorgung der Versicherten. Die Förderung hat die Ausstattung von z.B. Apotheken, MVZ’s und Krankenhäusern in Sachsen zum Ziel. Das Projekt ist für alle gesetzlichen Kassen offen.
Aktuell beteiligen sich die DAK-Gesundheit und der IKK classic. Die Funktionen des Terminals werden kundenorientiert weiterentwickelt und ergänzt.

Mehr unter www.gesundheitsterminal.de.

Grafik Gesundheitsterminal Sachsen / Bildnachweis: DeGIV GmbH

Kontakt

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift im Herzen von Dresden steht als katholisches Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung für medizinische Fachkompetenz und menschliche Zuwendung in freundlichem Ambiente. Seit seiner Gründung im Jahr 1895 wurde es ständig erweitert und bis heute baulich an die Anforderungen eines modernen Krankenhauses angepasst. In den Kliniken Innere Medizin mit Palliativmedizin und Geriatrie, Chirurgie, Orthopädie, Gynäkologie/ Geburtshilfe und Anästhesie/ Intensivmedizin/ Schmerztherapie sowie den zertifizierten Zentren – Schilddrüsenzentrum, Darmkrebszentrum, Brustkrebszentrum - werden jährlich rund. 40.000 Patienten versorgt. Das Krankenhaus bietet ein umfassendes Spektrum an Diagnose- und Therapiemöglichkeiten und beschäftigt rund 700 Mitarbeiter. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden und mit einer Krankenpflegeschule beteiligt es sich an der Ausbildung von ärztlichem und pflegerischem Nachwuchs.

www.josephstift-dresden.de