Daniela Marintschev ist ab dem 1. Oktober neue Pflegedirektorin des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale)
Daniela Marintschev ist ab dem 1. Oktober neue Pflegedirektorin des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale)
Halle | Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara

Neue Pflegedirektorin im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara

Daniela Marintschev wird neue Pflegedirektorin des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale). Mit Wirkung zum 1. Oktober übernimmt die 44-jährige die Verantwortung für den Pflegerischen Dienst des Krankenhauses. Zugleich wird sie stimmberechtigtes Mitglied im Direktorium, dem auch die Geschäftsführung und die Ärztliche Direktion angehören.

Daniela Marintschev stammt gebürtig aus dem Burgenlandkreis und hat ihre berufliche Laufbahn mit der Ausbildung zur Krankenschwester in Halle (Saale) begonnen. Das Studium der Gesundheits- und Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Pflegemanagement schloss sie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ab. Zuletzt war die Pflegeexpertin als Abteilungsleiterin Pflegekoordination für das Universitätsklinikum Halle (Saale) tätig. Weitere berufliche Stationen waren die Tätigkeit als Krankenschwester am Diakoniekrankenhaus Halle, als stellvertretende Stationsleitung am Universitätsklinikum Halle sowie ab 2011 als Pflegedirektorin am Klinikum Burgenlandkreis in Naumburg/Zeitz.

Mit mehr als 650 Beschäftigten ist der Pflege- und Funktionsdienst die größte Berufsgruppe am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara. Daniela Marintschev verweist auf das besondere Profil des katholischen Hauses und die Möglichkeit, moderne Pflege mit christlichen Werten zu verbinden: „Gute Pflege bedeutet für mich Kompetenz und Menschlichkeit gleichermaßen, verbunden mit maximaler Patientenzuwendung. Alle drei Aspekte sind aus meiner Sicht am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in besonderer Weise vertreten.“ In ihrer neuen Funktion legt die Diplom-Pflegewissenschaftlerin ebenso großen Wert auf einen engen Praxisbezug wie auf die Umsetzung zukunftsorientierter Pflegekonzepte. Im Zentrum ihrer künftigen Tätigkeit sieht sie den offenen und lösungsorientierten Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege, aber auch mit den anderen Berufsgruppen.

Die zweifache Mutter ist als Führungskräftecoach zertifiziert und regelmäßig berufspolitisch engagiert, unter anderem als Mitglied einer Arbeitsgruppe des Deutschen Pflegerates in den Jahren 2008 bis 2010. Bis 2013 war Frau Marintschev Mitglied des Lenkungsausschusses DRG und Pflege des Deutschen Pflegerates in Berlin. Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit gehörten in den vergangenen Jahren die Bereiche Pflegecontrolling, Personalakquise und Übernahme von Absolventen. In ihren vielfältigen Aufgabenfeldern hat Frau Marintschev zuletzt Führungs- und Konzeptionsverantwortung in der strategischen Unternehmensentwicklung, dem betrieblichen Eingliederungsmanagement, dem Bewerbermanagement und bei der Implementierung eines unternehmensweiten Traineeprogramms übernommen.

Krankenhausgeschäftsführer Thomas Wüstner stellte die neue Pflegedirektorin in einer Sitzung mit Leitenden Mitarbeitern der Pflege vor: „Wir freuen uns, eine gestandene Pflegeexpertin aus der Region für die Zusammenarbeit in unserem Haus gewonnen zu haben. Daniela Marintschev überzeugt durch ihr menschlich verbindliches Auftreten ebenso wie durch ihr konsequentes Einstehen für eine Ausrichtung der Pflege nach aktuellen Erkenntnissen und Erfordernissen.“

Dr. Walter Asperger, Ärztlicher Direktor des Hauses, begrüßte die gemeinsame Entscheidung der Krankenhausleitung: „Ärzte und Pflege arbeiten seit jeher eng zusammen für unsere Patienten und deren Angehörige. Diese Einstellung als Voraussetzung einer fruchtbaren Zusammenarbeit fanden wir auch im Verständnis von Frau Marintschev gespiegelt und freuen uns deshalb auf die gemeinsame Zukunft."

Kontakt

Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle (Saale) ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und gehört mit rund 1.300 Beschäftigten und mehr als 600 vollstationären Betten als größte Einrichtung zum katholischen Elisabeth Vinzenz Verbund. Als Haus der Schwerpunktversorgung verfügt es über 12 Kliniken der Fachgebiete Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie über ein Sozialpädiatrisches Zentrum. Das angegliederte Medizinische Versorgungszentrum sowie eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung ergänzen das breite medizinische und pflegerische Leistungsspektrum des seit 120 Jahren bestehenden Hauses für die Region.

www.krankenhaus-halle-saale.de