Der 55-jährige Thomas Meyer (rechts) hat das Amt des Pflegedirektors im Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift von Martin Klein übernommen, der feierlich in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Der 55-jährige Thomas Meyer (rechts) hat das Amt des Pflegedirektors im Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift von Martin Klein übernommen, der feierlich in den Ruhestand verabschiedet wurde.
16. Januar 2018
Reinbek I Krankenhaus St. Adolf-Stift

Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift begrüßt neuen Pflegedirektor Thomas Meyer

Vorgänger Martin Klein nach 14 Jahren im Amt feierlich in den Ruhestand verabschiedet

Das Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift hat einen neuen Pflegedirektor. Thomas Meyer, der im Haus seit 2008 bereits als OP-Manager und zuletzt als Klinikmanager tätig war, wurde vom Aufsichtsrat des Elisabeth Vinzenz Verbundes an die Spitze der Pflege gestellt. Der 55-jährige gebürtige Westfale freut sich auf die neuen Aufgaben: „Als Pflegedirektor kann ich jetzt die Dinge, die ich in alter Funktion noch im Rahmen der Prozessoptimierung angestoßen habe, im Pflegedienst konkret mit Leben füllen. Den eingeschlagenen Weg möchte ich gemeinsam mit allen Mitarbeitern gestalten.“

Meyer bildet zusammen mit dem Geschäftsführer und Kaufmännischen Direktor Björn Pestinger und dem Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Stefan Jäckle die Krankenhausleitung des katholischen Krankenhauses, in dem jährlich über 18.500 Patienten stationär und rund 25.000 Patienten ambulant behandelt und mehr als 8.500 Operationen durchgeführt werden. Meyer ist der Nachfolger von Pflegedirektor Martin Klein, der am Freitag (12. Januar 2018) mit einem Gottesdienst und einem Empfang feierlich in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der gelernte Krankenpfleger, Diplom-Pflegepädagoge und Manager im Gesundheitswesen Klein hatte 2004 die Stelle als Pflegedirektor im St. Adolf-Stift angetreten.

Wie die Provinzoberin der Elisabethschwestern, Schwester Dominika, in Ihrem Grußwort betonte: „Sie waren in der Pflegedienstleitung der Nachfolger einer Ordensschwester, es begann nach 120 Jahren eine neue Ära.“ In die Amtszeit von Martin Klein fielen – wie Prof. Jäckle in seinem Rückblick darstellte – viele Neuerungen. So führte der Wentorfer sehr früh Pflegestandards und auch die elektronische Pflegedokumentation im St. Adolf-Stift ein. Weitere Herzensanliegen Kleins waren der Erhalt des christlichen Profils des katholischen Hauses sowie die Stärkung des Pflegedienstes durch Übernahme zentraler Funktionen innerhalb des Krankenhauses. Jäckle verriet in seiner Rede, mit Thomas Meyer sei auch Kleins Wunschkandidat neuer Pflegedirektor geworden. Meyer ist seit dem 1. Januar für die größte Berufsgruppe im St. Adolf-Stift tätig, für insgesamt 595 Pflegemitarbeiter in Vollzeit- und Teilzeit.

Geschäftsführer Björn Pestinger unterstrich in seiner Rede, dass die Pflege in Deutschland endlich vor einem grundlegenden Umbruch stehe, denn: „Die Anforderungen an Qualität steigen, gleichzeitig wird es immer schwieriger, gute Fachkräfte zu gewinnen, und das beim demografisch bedingten Anstieg von alten und kranken Menschen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, braucht es Reformen, doch ich bin zuversichtlich, am Ende wird die Pflege gestärkt den Anforderungen ins Auge blicken. Wir im St. Adolf-Stift nehmen unser Schicksal in 2018 in die Hand, denn wir werden nicht warten können, bis Dritte ihre Vorstellungen formulieren, wir sind dabei die Pflege bereits heute gemeinsam auf- und ausbauen.“

Thomas Meyer wurde 1962 in Hagen / Westfalen geboren und hat 1980 eine Ausbildung zum examinierten Krankenpfleger absolviert. Nach Abitur und berufsbegleitenden Studienjahren hat Thomas Meyer viele Jahre auf Intensivstationen, in Anästhesieabteilungen und im OP gearbeitet, unter anderen in Düsseldorf, München, Regensburg und Lübeck. Zudem ist Meyer Fachkrankenpfleger, zertifizierter OP-Manager und systemischer Coach. Seit über 20 Jahren ist er in Leitungspositionen, unter anderem an der Uniklinik Schleswig-Holstein in Lübeck, am Lukaskrankenhaus in Neuss und seit 2008 am Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift. Dort übernahm er die Abteilungsleitung im Pflegedienst für OP, Anästhesie und Intensiv und war OP-Manager. In seine Amtszeit fiel der OP-Umbau samt Erweiterung auf 7 OP-Säle. Trotz der schwierigen baulichen und logistischen Situation mit einem Interims-OP im 3. OG und dem parallelen Operieren auf mehreren Etagen kam es nicht zum befürchteten Einbruch der OP-Zahlen, sondern die Zahl der Eingriffe konnte sogar noch gesteigert werden. Thomas Meyer wurde im Oktober 2016 zum Klinikmanager des Krankenhauses und Stellvertreter des Geschäftsführers berufen. In der neu geschaffenen Funktion war er für die Optimierung der Abläufe und Ressourcen zuständig, etwa für eine bessere Abstimmung von OP-Terminen, damit Patienten nicht unnötig warten oder OPs verschoben werden müssen. Thomas Meyer wohnt in Scharbeutz an der Ostsee und hat zwei erwachsene Kinder. In seiner Freizeit zieht es ihn trotz oder wegen der Nähe zur Ostsee immer wieder in die Alpen zu ausgedehnten Wandertouren oder zum Skifahren.

Kontakt

Das KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT ist ein freigemeinnütziges Akut-Krankenhaus der Regelversorgung mit expandierender Entwicklung und überregionaler Bedeutung, gelegen am Sachsenwald direkt an der östlichen Stadtgrenze von Hamburg. Es verfügt über 320 Betten in den Fachrichtungen Innere Medizin mit kardiologischem und gastroenterologischem Schwerpunkt sowie einer Stroke unit, Allgemein-, Viszeral-, Thoraxchirurgie (inklusive Leberchirurgie und plastische Chirurgie), Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie / Orthopädie, Gynäkologie / Geburtshilfe sowie Belegbetten. Ferner hält es eine interdisziplinäre Intensivstation mit 15 Betten vor.
Jährlich werden im KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT über 17.500 Patienten stationär und 22.000 ambulant behandelt. Im modernen Zentral-OP werden pro Jahr rund 8.500 Operationen mit steigender Tendenz durchgeführt. Im St. Adolf-Stift arbeiten über 800 Menschen in den unterschiedlichen Bereichen. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und einer der größten Ausbildungsbetriebe in Reinbek.

www.krankenhaus-reinbek.de