Symbolische Spuren: Der Inhalt jedes Korbes regt zum Nachdenken an über das, was nach einem erfüllten Leben bleiben soll.
Symbolische Spuren: Der Inhalt jedes Korbes regt zum Nachdenken an über das, was nach einem erfüllten Leben bleiben soll.
Halle | Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara

Hallenser Krankenhaus zeigt ideellen Nachlass

Ausstellung am 10. Mai 2017

Der Welt einen Korb gegeben: Ausstellung im Krankenhaus stellt die Frage, was vom Leben bleibt.

Welche Spuren hinterlassen wir mit unserem Leben in dieser Welt? Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Krankenhauses wird diese Frage immer wieder von Schwerkranken und Sterbenden gestellt. Dabei geht es nicht um materielle Güter, sondern das, was wirklich wichtig ist. Die Ausstellung "Wenn ich das Zeitliche segne - was bleibt von mir?" im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara zeigt Körbe, in die verschiedene Menschen aus allen gesellschaftlichen Gruppen, Frauen und Männer, Junge und Alte, Prominente und „normale“ Mitmenschen das gelegt haben, was sie nach ihrem Tod in der Welt lassen möchten. Eröffnet wird die ungewöhnliche Sammlung symbolischer Nachlässe am 10. Mai. Die Ausstellung will viele verschiedene Blickwinkel anbieten, nachdenklich machen und dazu auffordern, auch selbst nach dem zu suchen, was wesentlich ist, was das Leben sinnvoll und reich macht − über den Tod hinaus. Auf die Einladung der Initiatoren hin haben Menschen aus ganz Deutschland mit Bezug zur Stadt Halle ein kleines Körbchen symbolisch mit ihrem ideellen Nachlass gefüllt. 

Die Ausstellung ist Teil der Projektwochen "Stadt der Sterblichen", einer Veranstaltungsreihe in Halle rund um das Thema Sterbekultur und Tod (www.stadtdersterblichen.de).

Datum: Mittwoch, 10. Mai 2017, 18.30 Uhr

Ort: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Mauerstraße 5, 06110 Halle (Saale). 

Der Eintritt ist kostenfrei. 

Kontakt

Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle (Saale) ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und gehört mit rund 1.300 Beschäftigten und mehr als 600 vollstationären Betten zum katholischen Elisabeth Vinzenz Verbund. Als Haus der Schwerpunktversorgung verfügt es über 14 Kliniken der Fachgebiete Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie, Gefäßchirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologie und Kinderintensivmedizin, Kinderchirurgie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie über ein Sozialpädiatrisches Zentrum mit Interdisziplinärer Frühförderstelle. Das angegliederte Medizinische Versorgungszentrum, das Medizinische Zentrum für Erwachsene mit Behinderung sowie eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung ergänzen das breite medizinische Leistungsspektrum des seit 120 Jahren bestehenden Hauses für die Region.

www.krankenhaus-halle-saale.de