Neuer stellvertretender Ärztlicher Direktor im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara ist Chefarzt Dr. med. Hendrik Liedtke.
Halle (Saale) I St. Elisabeth und St. Barbara

Dr. Hendrik Liedtke ist stellv. Ärztlicher Direktor

Stabwechsel im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara: Dr. med. Hendrik Liedtke, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv-, Palliativ-, Schmerz- und Notfallmedizin, ist neuer stellvertretender Ärztlicher Direktor des katholischen Krankenhauses. Er löst damit Dr. med. Gabriele Schinköthe ab, die sich künftig stärker auf ihre weiteren Leitungsaufgaben im Krankenhaus und im angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentrum konzentrieren will.

Der 53-jährige Facharzt für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin ist seit 2006 Chefarzt der Klinik. Gleichzeitig trägt er die medizinische Verantwortung für die Palliativstation des Hauses.

Der gebürtige Berliner und zweifache Familienvater promovierte an der Berliner Charité und war in seiner ärztlichen Laufbahn an verschiedenen Standorten tätig, unter anderem an der Universitätsklinik Halle und als ärztlicher Leiter des Rettungshubschrauberstandortes in Halle-Oppin. Von 2003 bis 2007 war er Leitender Notarzt der Stadt Halle und des Saalekreises.

Neben seiner ärztlichen Tätigkeit am Krankenhaus war Dr. Liedtke regelmäßig an internationalen medizinischen Projekten und Einsätzen beteiligt, unter anderem am Aufbau und an der Leitung von notfall- und tauchmedizinischen Zentren im ostafrikanischen Raum sowie als Leiter eines Einsatzteams nach der Tsunamikatastrophe auf den Malediven in den Jahren 2004 und 2005. Seit Oktober 2015 engagiert sich Dr. Liedtke zudem als Ärztlicher Koordinator für die medizinische Versorgung von in Deutschland schutzsuchenden Menschen in der Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Halle.

Seine Berufung zum stellvertretenden Ärztlichen Direktor des halleschen Krankenhauses mit rund 1.400 Mitarbeitern und die Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Direktor des Hauses, Dr. med. Walter Asperger, sieht der gut vernetzte Chefarzt als Chance für eine Fortsetzung des erfolgreichen Leistungsspektrums in Halle und der Region. Mit Blick auf die kommenden Jahre hält er fest: "Die Zukunft des Krankenhauses besteht aus meiner Sicht nicht im steten Wettrüsten bei der sogenannten Hightech-Medizin. Patienten und Angehörige werden ein Krankenhaus vielmehr danach beurteilen, wie es sich zusätzlich zu hervorragender Medizin und Pflege im grundsätzlichen Umgang mit den erkrankten Menschen und beim mitmenschlichen Engagement verhält.“ Als Anästhesist, Notfall- und Palliativmediziner komme er täglich mit beiden Aspekten in Berührung. „Der jahrhundertealte Leitsatz der Heiligen Elisabeth, ´ Wir müssen die Menschen froh machen ´, gilt heute unverändert fort“, so Liedtke. Zukunftsfähige Medizin und Pflege bräuchten darüber hinaus tragfähige Kooperationen.

Chefärztin Dr. med. Gabriele Schinköthe, die seit dem Jahr 2007 die Position der stellvertretenden Ärztlichen Direktorin innehatte, gibt die Aufgabe aufgrund ihrer vielfältigen Verpflichtungen als Leiterin der Abteilung Qualität und Controlling und Ärztliche Geschäftsführerin des MVZ Elisabeth Ambulant sowie ihrer Tätigkeit als Hausärztin im MVZ an ihren chefärztlichen Kollegen Dr. Liedtke ab. Krankenhaus- Geschäftsführer Thomas Wüstner dankte Frau Dr. Schinköthe für die qualifizierte und engagierte Tätigkeit als stellvertretende Ärztliche Direktorin in den vergangenen Jahren und betonte die ebenso enge Zusammenarbeit bei der künftigen Umsetzung zentraler Vorhaben im Krankenhaus.

Kontakt

Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle (Saale) ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und gehört mit rund 1.300 Beschäftigten und mehr als 600 vollstationären Betten als größte Einrichtung zum katholischen Elisabeth Vinzenz Verbund. Als Haus der Schwerpunktversorgung verfügt es über 12 Kliniken der Fachgebiete Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie über ein Sozialpädiatrisches Zentrum. Das angegliederte Medizinische Versorgungszentrum sowie eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung ergänzen das breite medizinische und pflegerische Leistungsspektrum des seit 120 Jahren bestehenden Hauses für die Region.

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