Chefarztwechsel im Elisabeth-Krankenhaus Kassel
Mit 66 Jahren geht Chefarzt Dr. med. Uwe Behrmann am 30. April 2021 in den wohlverdienten Ruhestand. Sein Nachfolger, Andreas Schröder, beginnt seine Tätigkeit im EKH zum 01. April 2021.
Kassel | Elisabeth-Krankenhaus

Chefarztwechsel im Elisabeth-Krankenhaus Kassel

Dr. Uwe Behrmann verabschiedet sich in den Ruhestand

Mit 66 Jahren geht Chefarzt Dr. med. Uwe Behrmann am 30. April 2021 in den wohlverdienten Ruhestand. Sein Nachfolger, Andreas Schröder, beginnt seine Tätigkeit im EKH zum 01. April 2021. Fast 17 Jahre leitete Dr. Behrmann im Elisabeth-Krankenhaus Kassel (EKH) erfolgreich die Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie; zudem wurde er 2008 zum Ärztlichen Direktor berufen.

Sein Medizinstudium absolvierte Dr. Behrmann in Hamburg, wo er auch seine Facharzt-Weiterbildung zum Unfallchirurgen machte. Anschließend war er über zehn Jahre in Schleswig-Holstein als Oberarzt tätig, bevor er 2004 als Chefarzt an das Elisabeth-Krankenhaus Kassel wechselte. Den neu geschaffenen Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie erwarb er hier.

Im Elisabeth-Krankenhaus zeichnete er verantwortlich für den Aufbau einer modernen Unfallchirurgie. Unterstützung für seine Vorhaben fand er bei seinen mitarbeitenden Kolleginnen und Kollegen wie Oberärztin Dr. Petra Meusel, mit der er von Beginn an Seite an Seite arbeitete. „Von Anfang an hatte ich ein tolles und hoch motiviertes Team, das sich über alle Maßen engagierte“, erzählt Dr. Behrmann. Später folgte die orthopädische Chirurgie, in Kooperation mit den niedergelassenen Orthopäden Dr. Bernd Kleinwächter, Dr. Hans-Günter Schafdecker und Dr. Christian Gröll.

Heute gehört das EKH im Bereich der Endoprothetik zur Top 3 in der Region. Noch kürzlich konnte Dr. Behrmann mit der Unterstützung von Oberarzt Dr. Sören Bachmann und seinem Team eine wichtige Qualitätsauszeichnung erzielen: Das EndoProthetikZentrum (EPZ) im Elisabeth-Krankenhaus wurde im Dezember 2020 zertifiziert. „Die Abteilung kann ich mit gutem Gewissen in neue Hände übergeben“, sagt Dr. Behrmann.

Nach seinem Abschied als Chefarzt, bleibt er dem Elisabeth-Krankenhaus zunächst als Ärztlicher Direktor erhalten. Mit der Corona-Pandemie meisterte der Mediziner auf der Zielgeraden seines Arbeitslebens noch einmal eine ganz besondere Herausforderung. Auf diese Expertise kann das Elisabeth-Krankenhaus nun noch weitere sechs Monate zählen – bis Dr. Behrmann auch diese Aufgabe weitergibt. An seinem Beruf schätzt Dr. Behrmann vor allem die Abwechslung. Und auch für seinen Ruhestand hat er schon viele Pläne: mehr Zeit für die Familie, für Hobbys wie das Fahrradfahren und die Fotografie und mehr Zeit für Reisen mit dem Caravan.

Für diesen neuen Lebensabschnitt wünscht ihm die Geschäftsleitung des Elisabeth-Krankenhauses im Namen der ganzen Belegschaft alles Gute und Gottes Segen. „Wir danken Herrn Dr. Behrmann für seinen hervorragenden und unermüdlichen Einsatz für das Elisabeth-Krankenhaus Kassel“, sagt Geschäftsführerin Ines Hübsch.

In diese großen Fußstapfen tritt bereits am 01.04 sein Nachfolger Andreas Schröder. Das nötige Rüstzeug bringt er mit: Nach dem Medizinstudium an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der Approbation 2008 sammelte er anschließend Erfahrung in allen Teilbereichen der Unfallchirurgie. Nach dem Studium war seine erste Anstellung in der Klinik in Ibbenbüren. Über verschiedene Zwischenstationen kommt er jetzt über das Klinikum Bielefeld ins Elisabeth-Krankenhaus Kassel. Schröder verfügt über große Erfahrung auf der gesamten Breite der Unfallchirurgie. Besondere Expertise bringt der 44-Jährige im Bereich der Versorgung von Verletzungen der oberen Extremität mit – insbesondere bei der Ellbogen- und Schulterchirurgie.
 

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Mit 66 Jahren geht Chefarzt Dr. med. Uwe Behrmann am 30. April 2021 in den wohlverdienten Ruhestand. Sein Nachfolger, Andreas Schröder, beginnt seine Tätigkeit im EKH zum 01. April 2021.

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Das Elisabeth-Krankenhaus im Kasseler Stadtzentrum ist ein gemeinnütziges Notfallkrankenhaus im Elisabeth Vinzenz Verbund mit einer mehr als 100-jährigen Geschichte. Mehr als 23.000 Patienten pro Jahr werden ambulant und stationär behandelt. Das Krankenhaus verfügt über 198 Planbetten in den Fachabteilungen für Innere Medizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Unfallchirurgie und Orthopädie, der Abteilungen für Anästhesie, internistische und operative Intensivmedizin sowie den Belegabteilungen HNO und Urologie. Das zertifizierte Brustzentrum gehört zu den deutschen TOP-10-Adressen. Ein Medizinisches Versorgungszentrum rundet das Angebotsspektrum ab.

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