Der Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz (2.v.r.) der für die Grünen den Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/ Stormarn-Süd vertritt, bei einem Rundgang durch das St. Adolf-Stift.
Der Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz (2.v.r.) der für die Grünen den Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/ Stormarn-Süd vertritt, bei einem Rundgang durch das St. Adolf-Stift.
Reinbek | St. Adolf-Stift

Bundestagsabgeordneter Konstantin von Notz informiert sich im St. Adolf-Stift über Zukunftspläne

Mitte September besuchte der Bundestagsabgeordnete der Grünen das Krankenhaus Reinbek, um mit dem Krankenhausdirektorium auch über die Pandemie zu sprechen. 

Ein Hauptthema beim Gespräch waren die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Das St. Adolf-Stift hat seit dem 18. März 2020 schon über 460 Patienten stationär versorgt, darunter 96 auf der Intensivstation. Damit gehört es zu den Krankenhäusern in Schleswig-Holstein, die besonders stark an der Behandlung von Covid-Patienten beteiligt waren. Trotz Bettensperrungen für die Isolationsbereiche wurde der Versorgungsauftrag für alle anderen Patienten durch hohes Engagement der Mitarbeitenden aufrechterhalten.

Konstantin von Notz, der im Bundestag den Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/ Stormarn Süd vertritt, bedankte sich für den interessanten Austausch und die Einblicke in die Arbeit des Stiftes. Er sei, so der stellvertretende Vorsitzender der grünen Bundestagsfraktion, beeindruckt angesichts der Leistung, die hier täglich unter derzeit massiv erschwerten Bedingungen geleistet werde.

Der Pflegedirektor Nils-Michael Wulf informierte darüber, dass aktuell nicht nur die Zahl der geplanten Eingriffe durch einen Nachhol-Effekt auf einem sehr hohen Niveau sei, sondern auch die Anzahl der Notfallpatienten auffällig hoch sei. „Tagtäglich wird deutlich, dass die beengten Räumlichkeiten der Zentralen Notaufnahme im Hauptgebäude nicht mehr ausreichen, um den Patientenansturm jederzeit und ohne lange Wartezeiten zu bewältigen. Insofern gut, dass wir im Winter mit dem Neubau des Notfallzentrums starten.“ Die Pläne dazu wurden Konstantin von Notz vorgestellt. Der 50-Jährige zeigte sich angesichts der vorgestellten Bauvorhaben zuversichtlich, dass der Neubau zu einer spürbaren Entlastung der derzeit durchaus angespannten Situation beitragen könne und sagte einen erneuten Besuch nach dessen Fertigstellung zu.

Im Anschluss an die Gespräche gab es einen kleinen Rundgang durch das Krankenhaus. Nach einem Besuch der ZNA und einen kurzen Blick in die Arbeit der Intensivstation wurde das Grundstück des Neubaus besichtigt. Zum Abschluss bestaunte der Grünen-Politiker die zum Teil über 100 Jahre alten Apfelbäume im Patientengarten rund um den Hubschrauberlandeplatz, die Ende September von den Mitarbeitenden geerntet werden können.

Fotos zum freien Abdruck

Foto Andrea Schulz-Colberg / KH Reinbek

Bildunterschriften

IMG_8119 Gruppenbild MDB von Notz im KH Reinbek

Unter knorrigen Apfelbäumen im Patientengarten endete der Rundgang von Konstantin von Notz (2.v.l). Der grüne Bundestagsabgeordnete informierte sich über die Erfahrungen mit der Coronapandemie und die Zukunftspläne des Krankenhauses Reinbek. Mit dabei waren Geschäftsführer Björn Pestinger (li.), Pflegedirektor Nils-Michael Wulf (Mitte), Radiologie-Chefarzt Prof. Gerrit Krupski-Berdien (2.v.r.) und Inga Grunwald von den Grünen (r.).

IMG_8091 Intensiv Krupski Grünwald von Notz Wulf

Der Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz (2.v.r.) der für die Grünen den Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/ Stormarn-Süd vertritt, bei einem Rundgang durch das St. Adolf-Stift. Hier erläutert Pflegedirektor Nils-Michael Wulf (r.) die Behandlung von Covid-19-Patienten auf der Intensivstation. Mit dabei: die Grüne Inga Grunwald und Radiologe Prof. Gerrit Krupski-Berdien.

 

Kontakt

Das Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift ist ein freigemeinnütziges Krankenhaus mit expandierender Entwicklung und überregionalem Einzugsgebiet direkt an der östlichen Stadtgrenze von Hamburg. Es verfügt über 351 Betten in den Fachrichtungen Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Hämato-/Onkologie und Palliativmedizin sowie der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Urologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, interventionelleRadiologie sowie  Gynäkologie und Geburtshilfe.

Jährlich werden über 19.000 stationäre und 25.000 ambulante Fälle behandelt und 9.000 Operationen durchgeführt. Im St. Adolf-Stift arbeiten rund 1.000 Menschen in den unterschiedlichen Bereichen. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und einer der größten Ausbildungsbetriebe in Reinbek. Das christliche Menschenbild ist Grundlage und Maßstab unseres Handelns.

www.krankenhaus-reinbek.de