„Goldene Hände“: Über die Auszeichnung des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara durch die Aktion Saubere Hände freuen sich Elke Pielert (Leiterin Krankenhaushygiene), Dr. Hendrik Liedtke (Ärztlicher Direktor), Anke Gorgas (Pflegebereichsleitung) und Ulrike Arndt-Blaschke (Krankenhaushygiene) (v.l.n.r.)
Mitarbeiter freuen sich über die Auszeichnung des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara durch die Aktion Saubere Hände
Halle | Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara

Ausgezeichneter Schutz vor Infektionen

Halle (Saale), 19. Oktober 2021. Der Schutz vor Infektionskrankheiten steht im Krankenhaus mit an erster Stelle. Darauf weist der Fachbereich Hygiene des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) im Rahmen der International Infection Prevention Week der Weltgesundheitsorganisation WHO hin. Der Händehygiene kommt bei einem möglichst lückenlosen Infektionsschutz besondere Bedeutung zu. In diesem Jahr ist das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara für sein Engagement in diesem Präventionsbereich das Aktionszertifikat der Aktion Saubere Hände in Gold (www.aktion-sauberehaende.de) verliehen worden. Damit ist es das einzige hallesche Krankenhaus, das die höchste Stufe des Zertifikats erlangen konnte.

Die Aktion Saubere Hände wurde im Jahr 2008 mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) und der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. ins Leben gerufen. Insgesamt haben in Deutschland, Österreich und der Schweiz 1027 Einrichtungen an der diesjährigen Bewerbung um das Zertifikat teilgenommen, das in den Stufen Bronze, Silber und Gold für jeweils zwei Jahre verliehen wird. In Sachsen-Anhalt haben sich nur vier von 34 teilnehmenden Einrichtungen für die höchste Stufe der Auszeichnung qualifiziert.
 
Jährlich wird auf mindestens sechs Stationen des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara überprüft, wie gut die Vorschriften für die Händedesinfektion in der Patientenversorgung umgesetzt werden. Hierbei werden insgesamt fünf Situationen, in denen eine Händedesinfektion vorgeschrieben ist, von der Krankenhaushygiene beobachtet. Zusätzlich wird der Verbrauch an Händedesinfektionsmittel in den medizinischen Bereichen des Krankenhauses gemessen und ins Verhältnis zu Referenzhäusern im Bundesgebiet gesetzt. Elke Pielert, Oberärztin und Leiterin des Fachbereichs Hygiene am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, sieht die Anstrengungen an den beiden Krankenhausstandorten bestätigt: „Für die Patienten- und Mitarbeitersicherheit ist die Händehygiene ein Kernthema, da die Übertragung von Erregern auf diese Weise genau dort unterbunden wird, wo das Risiko am größten ist. Ich möchte mich bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die trotz der hohen Belastung durch die Pandemie unsere gemeinsamen Ziele in ihrer täglichen Arbeit unterstützt haben. So war es uns möglich, bereits zum zweiten Mal das Goldzertifikat der Aktion Saubere Hände zu erlangen.“
 
Damit die Anforderungen an eine sachgerechte Händehygiene im Bewusstsein aller Mitarbeitenden des Krankenhauses bleiben, macht das Team der Krankenhaushygiene in jedem Jahr mit verschiedenen Maßnahmen auf das Thema aufmerksam. Neben einer jährlichen Aktionswoche, in der die Hygieneexperten direkt in den Fachbereichen beraten, gibt es Posterwettbewerbe und Fortbildungsveranstaltungen – in Präsenz und online. Jährlich wird darüber hinaus ein Bereich des Krankenhauses hervorgehoben, der die Anforderungen an die Händehygiene und den Einsatz von Händedesinfektionsmittel vorbildlich umsetzt. In diesem Jahr ist dies der Station 2C am Krankenhausstandort St. Elisabeth gelungen.
 
Bildunterzeile:
„Goldene Hände“: Über die Auszeichnung des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara durch die Aktion Saubere Hände freuen sich Elke Pielert (Leiterin Krankenhaushygiene), Dr. Hendrik Liedtke (Ärztlicher Direktor), Anke Gorgas (Pflegebereichsleitung) und Ulrike Arndt-Blaschke (Krankenhaushygiene) (v.l.n.r.) (Quelle: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara / Andrea Bergert).
 

Kontakt

Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle (Saale) ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und gehört mit rund 1.300 Beschäftigten und mehr als 600 vollstationären Betten zum katholischen Elisabeth Vinzenz Verbund. Als Haus der Schwerpunktversorgung verfügt es über 14 Kliniken der Fachgebiete Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie, Gefäßchirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologie und Kinderintensivmedizin, Kinderchirurgie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie über ein Sozialpädiatrisches Zentrum mit Interdisziplinärer Frühförderstelle. Das angegliederte Medizinische Versorgungszentrum, das Medizinische Zentrum für Erwachsene mit Behinderung sowie eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung ergänzen das breite medizinische Leistungsspektrum des seit 120 Jahren bestehenden Hauses für die Region.

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