02. Oktober 2017
Berlin I St. Joseph Krankenhaus Tempelhof

Ärzte und Pflegekräfte von SJK und FKH nahmen an einem gemeinsamen Schockraumtraining teil

Notfallmediziner simulierten den Ernstfall

Ärzte und Pflegekräfte des St. Joseph Krankenhauses und des Franziskus-Krankenhaus Berlin haben zum zweiten Mal in diesem Jahr bei einem sogenannten "Schockraumtraining" notfallmedizinische Prozesse trainiert.

Dabei wurde in Simulations-Szenarien die Versorgung Schwerstverletzter und akut schwer erkrankter Patienten auch anhand einer Puppe geübt. Solche Prozesse müssen einen hohen Grad an Zuverlässigkeit aufweisen. Fehler können gravierende Auswirkungen haben. Die Simulationsmedizin erlaubt es, aus Fehlern zu lernen, ohne dass ein Patient zu Schaden kommt. An den Simulations-Szenarien nahmen gemischte Teams aus Ärzten und Pflegepersonal teil. Bei der anschließenden Analyse der mit Videotechnik aufgezeichneten Behandlungssimulationen wurden die fachlich-medizinischen Inhalte - teilweise auch kontrovers - diskutiert.

Aber auch die Human Factors wie Kommunikation und Teamgeist wurden analysiert. Das Schockraumtraining stand grundsätzlich unter der Überschrift: Wir alle machen Fehler - wir alle wollen aus Fehlern lernen und die Patientensicherheit erhöhen.

Die Leitung des Schockraumtrainings hatten Dr. Jan Baus, Ärztlicher Leiter am Zentrum für Notfalltraining des Unfallkrankenhauses Berlin und Dr. Lydia Hottenbacher, Zentrale Notaufnahme des St. Joseph Krankenhauses und des Franziskus-Krankenhauses Berlin.

Kontakt

Mit 495 Betten und ca. 1.200 Mitarbeitern ist das St. Joseph Krankenhaus das größte katholische Krankenhaus in Berlin. Rund 65.000 Patienten werden hier jährlich ambulant und stationär behandelt. Zu den medizinischen Schwerpunkten gehören die Geburtshilfe, die Kinder- und Jugendmedizin, die Nephrologie, die Orthopädie und die Onkologie. Das 1928 eröffnete St. Joseph Krankenhaus ist eine Einrichtung des Elisabeth Vinzenz Verbundes.

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