Der neue Sektionsleiter Wirbelsäulenchirurgie, Prof. Dr. Jörg Ohnsorge und Chefarzt Dr. Gienapp.
Der neue Sektionsleiter Wirbelsäulenchirurgie, Prof. Dr. Jörg Ohnsorge und Chefarzt Dr. Gienapp.
17. Oktober 2017
Reinbek I Krankenhaus St. Adolf-Stift

8. Arthrosetag im Krankenhaus Reinbek

Öffentliche Veranstaltung in der Aula der Pflegeschule

Am Mittwoch, 1. November 2017 informiert das Team der Orthopädie im St. Adolf-Stift Patienten über moderne Behandlungen bei Hüft- und Kniearthrose sowie über die Spezialthemen Wirbelsäulen-, Schulter- und Fußschmerzen.

Die Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie des Krankenhauses Reinbek St. Adolf-Stift lädt alle Interessierten am Mittwoch, 1. November von 15.30 bis 17.00 Uhr ein, sich beim 8. Arthrosetag in der Aula der Pflegeschule über die verschiedensten Therapiemöglichkeiten des Gelenkverschleißes und bei Schmerzen an Wirbelsäule und Füssen zu informieren.

Chefarzt Dr. Thomas Gienapp erläutert das Programm: „Es geht natürlich um Arthrose in Hüfte, Schulter und Knie, aber bei dieser Patientenveranstaltung meiner Abteilung möchten wir auch Prof. Dr. Jörg Ohnsorge als neuen Sektionsleiter Wirbelsäulenchirurgie der Öffentlichkeit vorstellen. Denn 2017 haben wir mit diesem anerkannten Experten unser Spektrum von der Unfallchirurgie an der Wirbelsäule auf die orthopädische Wirbelsäulenchirurgie erweitert.“ Prof. Dr. Jörg Ohnsorge ergänzt: „In meiner Sektion geht es um allgemeine Verschleißerscheinungen, aber auch um den klassischen Bandscheibenvorfall oder die Verengung des Spinalkanals. Dabei ist mir wichtig, dass ich in meiner Praxis in Hamburg-Eppendorf selbst solange es geht konservativ behandele. Bei bestimmten Diagnosen und Konstellationen oder wenn alle anderen Therapien ausgereizt sind, steht aber weiterhin am Ende oft die Operation. Diese hat sich in den letzten Jahren durch minimalinvasive Methoden stark verändert und sollte immer individuell an die Situation des Patienten angepasst sein.“ Das St. Adolf-Stift hat dem Orthopäden für die minimalinvasiven Eingriffe spezielle Instrumente und ein sehr leistungsstarkes OP-Mikroskop zur Verfügung gestellt.

Beim Arthrosetag halten Chefarzt Dr. Gienapp und Prof. Ohnsorge jeweils einen Vortrag über Gelenkersatz an Hüfte und Knie und über moderne Behandlungskonzepte bei Bandscheibenvorfall und Spinalkanalstenose. Am 1. November werden konservative und operative Behandlungsangebote gleichermaßen angesprochen. So demonstriert der Leitende Krankengymnast Thore Groth einfache und effektive Eigenübungen etwa bei Schulterschmerzen während Oberarzt Dr. Heiko Stoppe Operationsmethoden bei Schulterproblemen vorstellt. Abschließend wird der orthopädische Fußspezialist Dr. Arne Ströh (Hamburg-Volksdorf) über das häufig nachgefragte Problem von Fußschmerzen bei Zehendeformitäten (Hallux valgus, Hammerzehen) sprechen.

„Am Ende besteht beim Patientenforum ausreichend Zeit, damit die Besucher in Ruhe alle ihre Fragen stellen können“, erläutert Dr. Gienapp das Konzept. „Uns ist es wichtig, dass wir als Experten auf das ganz konkrete Informationsbedürfnis der Besucher eingehen.“ Als Rahmenprogramm wird wie im vergangenen Jahr von 15.00 bis 17.30 Uhr ein Orthopädiemechaniker im Foyer der Aula an einem Stand über die Einlagenversorgungen bei Zehen-, Fuß- und Sprunggelenksarthrosen informieren. Ein Imbiss wird gereicht. Eine Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung ist nicht erforderlich. Einlass ist ab 14.30 Uhr. Aufgrund der großen Resonanz der vergangenen Veranstaltungen wird zu frühem Kommen geraten. Die Aula befindet sich auf dem Krankenhausgelände ganz in der Nähe der Parkpalette an der Loddenallee.

 

PROGRAMM am Mittwoch, 1. November 2017

14.30 Einlass

15.30 Uhr Vortragsveranstaltung (4 Kurzreferate)

  • Chefarzt Dr. Thomas Gienapp: Gelenkersatz an Hüfte und Knie: Vorteile für unsere Patienten durch neue Verfahren?
  • Oberarzt Dr. Heiko Stoppe und Leitender Krankengymnast Thore Groth: Bei Schulterproblemen: Krankengymnastik oder Operation?
  • Prof. Dr. Jörg Ohnsorge (Sektionsleiter Wirbelsäulenchirurgie) Moderne Behandlungskonzepte bei Bandscheibenvorfall und Spinalkanalstenose.
  • Dr. Arne Ströh (Orthopädiepraxis in Hamburg-Volksdorf): Mein Fuß schmerzt: Was hilft bei Hallux valgus & Co.?

16.30 Uhr Patientenforum Patienten fragen, Experten antworten. Moderation: Chefarzt Dr. Thomas Gienapp 

15.00 bis 17.30 Uhr: Orthopädiemechaniker vor Ort Praktische Beratung zur optimalen Einlagenversorgung im Foyer

Kontakt

Das KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT ist ein freigemeinnütziges Akut-Krankenhaus der Regelversorgung mit expandierender Entwicklung und überregionaler Bedeutung, gelegen am Sachsenwald direkt an der östlichen Stadtgrenze von Hamburg. Es verfügt über 320 Betten in den Fachrichtungen Innere Medizin mit kardiologischem und gastroenterologischem Schwerpunkt sowie einer Stroke unit, Allgemein-, Viszeral-, Thoraxchirurgie (inklusive Leberchirurgie und plastische Chirurgie), Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie / Orthopädie, Gynäkologie / Geburtshilfe sowie Belegbetten. Ferner hält es eine interdisziplinäre Intensivstation mit 15 Betten vor.
Jährlich werden im KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT über 17.500 Patienten stationär und 22.000 ambulant behandelt. Im modernen Zentral-OP werden pro Jahr rund 8.500 Operationen mit steigender Tendenz durchgeführt. Im St. Adolf-Stift arbeiten über 800 Menschen in den unterschiedlichen Bereichen. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und einer der größten Ausbildungsbetriebe in Reinbek.

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