Am 2. September starteten 22 junge Frauen und 2 junge Männer in ihre dreijährige Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/innen am St. Adolf-Stift. Zum Einstand erhielten sie von ihren älteren Mitschülern (jeweils links im Bild) eine selbstgebastelte Schultüte mit allerlei nützlichen Utensilien.
Am 2. September starteten 22 junge Frauen und 2 junge Männer in ihre dreijährige Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/innen am St. Adolf-Stift. Zum Einstand erhielten sie von ihren älteren Mitschülern (jeweils links im Bild) eine selbstgebastelt
02. September 2019
Reinbek I Krankenhaus St. Adolf-Stift

24 neue Pflege-Azubis erhielten im St. Adolf-Stift bunte Schultüten

Die Pflegeschule am St. Adolf-Stift stockt die Ausbildungsplätze weiter auf – neue Schulstation hat sich bewährt

Am 2. September haben 24 junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren ihre Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in am Krankenhaus Reinbek begonnen. Die 22 Frauen und 2 Männer hatten sich mit Mittlerer Reife, Fachholschulreife oder Abitur in den vergangenen Monaten beworben und einen Platz in der Pflegeschule des St. Adolf-Stiftes ergattert. Heute gab es für die Neuen vom Kurs des zweiten Lehrjahres selbstgebastelte Schultüten – eine bewährte Tradition in der Pflegeschule. Ob groß, ob klein, bunt oder einfarbig, ob mit Blümchen oder Bommeln verziert: Die Papptüten enthielten alle dieselben nützlichen Materialien wie ein Stethoskop, Vierfarb-Kugelschreiber, Haftnotizzettel oder Fahrradsattelbezüge.

Mit dem neuen Jahrgang sind nun erstmals 125 Azubis gleichzeitig am Reinbeker Krankenhaus. Christa Knigge: „Mit der Aufstockung der Plätze möchte das St. Adolf-Stift einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel in der Pflege leisten. Ab März haben wir dann die vom Ministerium bewilligten 150 Ausbildungsplätze, und damit eine Verdoppelung im Vergleich zu vor 2 Jahren erreicht.“ Für die Erhöhung der Ausbildungsplätze hat das Krankenhaus nicht nur weitere Klassenräume und Lehrerstellen geschaffen, sondern auch eine Schulstation eröffnet. Eine zweite wird folgen. Lehrerin Katja Jüngling erklärt: „Auf den Schulstationen versorgen die Schüler unter Anleitung erfahrener Pflegekräfte, so genannter ‚Praxisanleiter‘ ihre eigenen Patienten, übernehmen also mehr Verantwortung und sind am Ende der Ausbildung sicherer in der Praxis im Vergleich zu den vorherigen Jahrgängen, was sich auch in bessren Praxisnoten wiederspiegelt.“ Und noch etwas ist besonders an diesem Jahrgang. Schulleiterin Christa Knigge: „Mit diesem Kurs endet die Ausbildung mit der Berufsbezeichnung Gesundheits-und Krankenpflege. Das Ausbildungsgesetz von 2004 wird am 1. Januar 2020 durch die generalistische Ausbildung abgelöst. Das heißt, der nächste Kurs, der im März 2020 bei uns startet, beendet seine Berufsausbildung dann nach 3 Lehrjahren erstmals als Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann“.

Ab sofort können sich Interessierte für den Ausbildungsstart am 1. März oder 1. September 2020 in Reinbek bewerben. Knigge: „Wer einen Beruf sucht, bei dem man sich sozial engagiert, mit Menschen arbeitet und auch in einem Team, für den ist vielleicht der Pflegeberuf eine gute Chance, seine Vorlieben zusammen zu bringen.“ Außerdem bietet die Pflege auch gute Fort- und Weiterbildungsbildungs- sowie und Studiermöglichkeiten. Voraussetzung für eine Bewerbung ist der Realschulabschluss oder Abitur, ein Mindestalter von 17 Jahren sowie eine körperliche Grundfitness und seelische Ausgeglichenheit. Schulleiterin Christa Knigge sagt: „Wir empfehlen allen Interessierten neben einem Praktikum in unserem Krankenhaus auch einen Schnuppertag in der Schule. Da können die Bewerber nicht nur die Räumlichkeiten, Mitschüler und Lehrer schon einmal kennen lernen, sondern viele Fragen stellen und die fröhliche Lernatmosphäre selbst erleben.“

Mehr Informationen gibt es online unter: https://www.krankenhaus-reinbek.de/fuer-bewerber/ausbildung/gesundheits-und-krankenpfleger/unserer-pflegeschule

Hintergrund

Vor den neuen Schüler/innen liegen 3 Jahre mit 2100 Theorie- und 2500 Praxisstunden, bei denen sie auf ihre zukünftige Tätigkeit in der Pflege von kranken, alten und jungen Menschen ausgebildet werden. Eine praktische Prüfung, drei schriftliche und drei mündliche Prüfungen müssen bestanden werden, um die Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger/-in tragen zu können.

Foto
Anfang September starteten 24 junge Menschen in ihre dreijährige Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/innen am St. Adolf-Stift. Zum Einstand erhielten sie von ihren älteren Mitschülern eine selbstgebastelte Schultüte. Vorne links im Bild: Kursleitung Katja Jüngling

Kontakt

Das KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT ist ein freigemeinnütziges Akut-Krankenhaus der Regelversorgung mit expandierender Entwicklung und überregionaler Bedeutung, gelegen am Sachsenwald direkt an der östlichen Stadtgrenze von Hamburg. Es verfügt über 320 Betten in den Fachrichtungen Innere Medizin mit kardiologischem und gastroenterologischem Schwerpunkt sowie einer Stroke unit, Allgemein-, Viszeral-, Thoraxchirurgie (inklusive Leberchirurgie und plastische Chirurgie), Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie / Orthopädie, Gynäkologie / Geburtshilfe sowie Belegbetten. Ferner hält es eine interdisziplinäre Intensivstation mit 15 Betten vor.
Jährlich werden im KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT über 17.500 Patienten stationär und 22.000 ambulant behandelt. Im modernen Zentral-OP werden pro Jahr rund 8.500 Operationen mit steigender Tendenz durchgeführt. Im St. Adolf-Stift arbeiten über 800 Menschen in den unterschiedlichen Bereichen. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und einer der größten Ausbildungsbetriebe in Reinbek.

www.krankenhaus-reinbek.de