Reinbek I Krankenhaus St. Adolf-Stift

2015 war ein Rekordjahr im St. Adolf-Stift

Nach den Rekordergebnissen von 2014 vermeldet das Reinbeker St. Adolf-Stift auch für 2015 eine weitere Leistungssteigerung im stationären Bereich: Noch nie wurden in der 131-jährigen Geschichte des katholischen Krankenhauses mehr Patienten versorgt, nämlich genau 17.624. Die Geburtenzahl stieg auf ein 12-Jahres-Hoch, die Anzahl der Operationen lag erstmals über 7.000.

Allein die stationären Patientenzahlen stiegen von 16.527 in 2013 über 17.147 in 2014 auf 17.624 in 2015. Die stationären Operationen nahmen in den letzten Jahren um rund 10 % zu: 6.404 (2012), 6.579 (2013), 6.843 (2014) und schließlich 7.058 im vergangenen Jahr 2015. Geschäftsführer Lothar Obst schließt damit eine 32-jährige erfolgreiche Tätigkeit als Klinikchef in Mölln (1984-1996) und Reinbek (1997-2016) ab: „Unter meiner Leitung haben beide Krankenhäuser insgesamt 32 Jahre lang Gewinne erwirtschaftet. Beim Krankenhaus Reinbek sind dies bei einem Jahresumsatz von annähernd 80 Millionen Euro in der Regel 1 bis 2 Millionen Euro Gewinn pro Jahr gewesen, die wir alljährlich wieder in die Klinik reinvestiert haben.“

Das besondere an der Leistungsentwicklung des Reinbeker St. Adolf-Stiftes liegt in ihrer Kontinuität: Seit 15 Jahren steigen Patienten- und Operationszahlen von Jahr zu Jahr, nimmt der Ruf des Krankenhauses bei einweisenden Ärzten und das Vertrauen der Bevölkerung in Reinbek und Umgebung zu; und sogar die Geburtenzahlen steigen weiter.

Das Krankenhausdirektorium, zu dem Martin Klein als Pflegedirektor und Prof. Dr. Stefan Jäckle als Ärztlicher Direktor gehören, führt den kontinuierlichen Zuwachs auf die hohe ärztliche Fachkompetenz und Spezialisierung, die Umsetzung zeitnaher Innovationen, ein Höchstmaß an ärztlicher Therapiefreiheit und den absoluten Vorrang in der Einräumung medizinischer Indikationen bei ärztlichen Entscheidungen zurück.

„Wir Ärzte fühlen uns hier im St. Adolf-Stift jederzeit unterstützt und gefördert, von wirtschaftlichen Zwängen befreit und ohne penetrante Kontrollen frei in unseren Entscheidungen zur bestmöglichen Versorgung unserer Patienten“, so Prof. Dr. Jäckle, zugleich auch Chefarzt der Medizinischen Klinik ist. Professor Tim Strate als Chefarzt der Chirurgischen Klinik ergänzt: „Da es im St. Adolf-Stift klugerweise keine interne Budgetierung gibt, gibt es für die einzelnen Kliniken und Abteilungen auch keine zwanghaften Bestrebungen, unrealistische Zahlen liefern zu müssen, sondern wir können die Patienten unter Einbindung aller Fachrichtungen ganzheitlich und interdisziplinär versorgen“.

Prof. Dr. Jörg Schwarz, der als neuer Chefarzt der Frauenklinik innerhalb von vier Jahren die Patientenzahlen um über 20 % und die Geburtenzahlen auf ein 12-Jahres-Hoch hat steigern können, fühlt sich insbesondere wegen der Innovationsfreudigkeit im Reinbeker Krankenhaus wohl: „Neue Therapieformen werden zugelassen, ohne gleich nach dem wirtschaftlichen Erfolg zu fragen, und neue Geräte werden angeschafft ohne langwierige bürokratische Kommissionsentscheidungen; das erleichtert uns Ärzten die tägliche Arbeit.“

Geschäftsführer Lothar Obst resümiert: „Das St. Adolf-Stift hat mit seinem strategischen Unternehmenskurs großen Erfolg, obwohl oder gerade weil wir damit der zunehmenden Kommerzialisierung des deutschen Krankenhauswesens diametral zu widersprechen scheinen.“

Für anspruchsvolle Operationen hat das St. Adolf-Stift hochspezialisierte Fachärzte geholt, so gibt es Sub-Spezialitäten in der Allgemeinchirurgie mit eigener oberärztlicher Verantwortung im Bereich Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber und Dickdarm. Die arterielle Gefäßchirurgie besitzt dank Chefarzt Dr. Matthias Schneider eine bundesweite Expertise, über die kürzlich sogar das NDR-Gesundheitsmagazin Visite berichtete. Erst kürzlich wurde Schilddrüsen-Spezialist Ernst von Dobschütz als fünfter Arzt des St. Adolf-Stiftes zum Professor einer deutschen Universität ernannt. Mit mittlerweile insgesamt sieben habilitierten Ärzten arbeiten in Reinbek die meisten Professoren und Privatdozenten in einem Regelkrankenhaus in Hamburg und Schleswig-Holstein.

„Unsere Personalpolitik, auf hochqualifizierte Ärzte zu setzen, sie nach Reinbek zu holen und ihnen große medizinische Therapiefreiheit einzuräumen, hat seinen Niederschlag in dem Vertrauen gefunden, das niedergelassene Ärzte und die Bevölkerung Reinbeks und der Umgebung in das St. Adolf-Stift setzen“, so Geschäftsführer Lothar Obst abschließend.

Bildinformationen:
Sie freuen sich über das erneut gute Jahresergebnis 2015 des St. Adolf-Stiftes mit der Rekord-Patientenzahl von 17.624: (v.l.n.r.) Pflegedirektor Martin Klein, Frauenklinik-Chefarzt Prof. Dr. Jörg Schwarz, Krankenhausgeschäftsführer Lothar Obst und der Chefarzt der Chirurgischen Klinik, Prof. Dr. Tim Strate. (KH Reinbek / A. Schulz-Colberg)

Kontakt

Das KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT ist ein freigemeinnütziges Akut-Krankenhaus der Regelversorgung mit expandierender Entwicklung und überregionaler Bedeutung, gelegen am Sachsenwald direkt an der östlichen Stadtgrenze von Hamburg. Es verfügt über 320 Betten in den Fachrichtungen Innere Medizin mit kardiologischem und gastroenterologischem Schwerpunkt sowie einer Stroke unit, Allgemein-, Viszeral-, Thoraxchirurgie (inklusive Leberchirurgie und plastische Chirurgie), Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie / Orthopädie, Gynäkologie / Geburtshilfe sowie Belegbetten. Ferner hält es eine interdisziplinäre Intensivstation mit 15 Betten vor.
Jährlich werden im KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT über 17.500 Patienten stationär und 22.000 ambulant behandelt. Im modernen Zentral-OP werden pro Jahr rund 8.500 Operationen mit steigender Tendenz durchgeführt. Im St. Adolf-Stift arbeiten über 800 Menschen in den unterschiedlichen Bereichen. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und einer der größten Ausbildungsbetriebe in Reinbek.

www.krankenhaus-reinbek.de